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Verkehrskonzept Altstadt - Handlungsbedarf

Schon vor Einführung des “Verkehrskonzept Altstadt” besteht Handlungsbedarf. Besonders in Bezug auf Einzeichnung von Parkplätzen.

Aufgeschreckt durch die Markierung von 5 Parkplätzen, haben sich die Anwohner der Rosengasse an die Stadträte der SPD gewandt, nachdem sie im Bauamt der Stadt ihr Anliegen nicht ernst genommen sahen. Am Donnerstag Abend war Ortstermin in der Rosengasse. Alle Anlieger waren da und schilderten das Problem: Nach dem Verkehrskonzept Altstadt sollen in der Rosengasse nur 6 Parkplätze eingezeichnet werden, auf denen zukünftig geparkt werden darf. Und nur noch dort.
Viel zu wenig, waren sich die Anwohner einig und dann auch noch direkt vor Hauseingängen. Allein die Anwohner benötigen mehr Plätze zum Abstellen ihrer Autos und das hat bisher hervorragend geklappt. Man redet miteinander, das war von Seiten der Stadtverantwortlichen nicht passiert. Bisher gab es keine Probleme mit parkenden Autos, die Nachbarschaft funktioniert gut. Man informiert sich gegenseitig, bei Besuchen oder Feiern und darf dann vor den Zufahrten und Garagen parken. Anders wäre das bei den Platzverhältnissen in der Rosengasse gar nicht möglich, einem großen Hof, dem einzigen in Ebern.
Am Eingang zur Rosengasse steht ein Schild “Anlieger frei”. Fremde, ohne Ortskenntnis fahren so gut wie nicht in den Hof, da nicht ersichtlich ist, wie weit man dort kommt und ob man dort wenden kann. Besucher der Eisdiele nutzen tagsüber schon mal die Parkmöglichkeiten, sind aber nach kurzer Zeit wieder weg. Am Abend, wenn die Anwohner nach Hause kommen, stehen, ohne Behinderung von anderen, 11 Autos in der Rosengasse, das war auch bei dem Treffen zu sehen.

Die Rosengasse stellt eine Sondersituation in Ebern dar, diese Situation gibt es nur einmalig hier. Es ist ein großer Hof, den die Anlieger gemeinsam nutzen. Es geht nicht um eine Sonderbehandlung, sondern um eine sinnvolle Reaktion auf eine Sondersituation.
Die Rosengasse sollte ohne Regulierung bleiben und aus dem Parkkonzept ausgenommen werden und keine Parkplätze eingezeichnet werden. Das könnte auch, falls nötig, durch ein Schild gekennzeichnet werden (halten wir allerdings für überflüssig, da heute bereits das “Anlieger frei” angebracht ist.) Die Anlieger arrangieren sich als Nachbarn hervorragend.
Das Argument, der Brandschutz, sprich die Feuerwehr, sei behindert und käme im Einsatzfall mit ihren Fahrzeugen nicht in die Rosengasse, kann man nicht gelten lassen, da es eh zu eng ist für manche Feuerwehrfahrzeuge (wurde ja schon getestet). Im Brandernstfall würde kein Verantwortlicher der Feuerwehr Einsatzfahrzeuge in die Rosengasse schicken (es sein denn man bräuchte ein neues Auto). Hier würden nur die Helfer unnötig gefährdet. Die Hilfeleistung würde von außen erfolgen.

Die SPD Stadträte beantragen für den nächsten Bauausschuss bzw. in den zuständigen Gremien einen entsprechenden Beschluss zu fassen: “Die Rosengasse bleibt ohne Regulierung und wird aus dem Parkkonzept ausgenommen werden und keine Parkplätze eingezeichnet.”

Die Anwohner unterstützen das durch unterzeichnen eines Briefes an die Stadt.

Finanzamt - Öffnungszeiten in Ebern

Nur ein Tag in der Woche für Publikumsverkehr ist viel zu wenig, wenn schon das Finanzamt in der Stadt ist, auf unseren Einsatz hin erhalten wurde, sollte ein besserer Service für die Bürgerinnen und Bürger vorgehalten werden.

Deswegen habe ich mich mit folgenden Schreiben an den Leiter des Finanzamtes gewandt:

An Hubertus König, Leiter des Finanzamtes

Sehr geehrter Herr König,
ich wurde als Stadtrat in Ebern bereits von mehreren Bürgerinnen und Bürgern angesprochen, dass die Öffnungszeiten des Finanzamtes in Ebern erheblich reduziert wurden. Gemeinsam mit den Bürgern mußte ich feststellen, dass nur noch ein Tag in der Woche der Donnerstag von 8.00 - 17.00 Uhrfür Publikumsverkehr geöffnet ist. Das ist sehr wenig und wenig bürgerfreundlich.
Wenn schon das Finanzamt vor Ort in Ebern ist, sollte es auch möglich sein täglich einen Ansprechpartner vorzufinden und seine Steuererklärungen abgeben zu können. Hinzu kommt, dass z.B. im Mai einige Feiertage auf Donnerstag fielen, somit die Erreichbarkeit gegen Null ging, vor allem am Do. vor 31.05., dem letzten möglichen Abgabetermin für die Steuererklärungen.
Wir haben uns in Ebern stark eingesetzt, dass das Finanzamt in der Stadt bleibt. Dies wollen wir auch weiterhin gerne tun. Ich möchte aber auch darum bitten, dass von Amtsseite die Erreichbarkeit der Finanzbehörde und die Öffnungszeiten in Ebern wieder ausgeweitet werden.

mfg
Jürgen Hennemann

Jubiläumsfeier der SPD Ebern

logo-150-jahre.jpg150 Jahre SPD - Freiheit - Gerechtigkeit - Solidatität

Ein Grund zum Feiern.

am 15. Juni ab 18.00 Uhr in der Rathaushalle in Ebern

mit Liedermacher Sepp  Raith, aus Nassenhausen

Sepp Raith

Sektempfang, geschichtlicher Rückblick, Gespräche mit Zeitzeugen und Unterhaltung stehen auf dem Programm.

Feiern Sie mit uns Geburtstag!

Plakat 150 Jahre Feier Ebern

Eröffnung der 150 Jahre SPD Ausstellung

logo-150-jahre.jpgAm Sonntag, 30.06. wird um 11.00 Uhr nach dem Gottesdienst die Wanderausstellung 150 Jahre deutsche Sozialdemokratie mit einer Vernisage im Ossarium eröffnet.

Die SPD Ebern läd zun Rückblick auf eine stolze Geschichte ein. Ludwig Leisentritt, Heimatkundler und langjähriger SPD Geschäftsführer aus Zeil konnte gewonnen werden einige lokale Begebenheiten zu beleuchten.

Wanderausstellung-150 Jahre deutsche Sozialdemokratie in Ebern

Für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität!

Die Wanderausstellung zum Parteijubiläum - 150 Jahre deutsche Sozialdemokratie ist vom 30. Juni bis 19. Juli in Ebern im Ossarium an der Stadtbücherei zu sehen.

Geöffnet zu den Öffnungszeiten  der Stadtbücherei:



und zusätzlich an Samstagen von 14.oo Uhr bis 17.00 Uhr
und an Sonntagen von 10.30 Uhr bis 14.oo Uhr.

Vom Barrikadenkampf während der Revolution 1848 über die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereines durch Ferdinand Lassalle im Jahr 1863 bis zu der Ostpolitik Willy Brandts und dem Atomausstieg der heutigen SPD: Die deutsche Sozialdemokratie hat stets politische Akzente gesetzt. Zunächst soziale Bewegung, dann auch Partei, erkämpfte sie die Demokratie und trieb den Ausbau des Sozialstaats voran. Selbst angesichts der Verfolgung durch Nationalsozialisten und SED- Regime blieb sie ihren Grundwerten treu.

Die Ausstellung, die vom Archiv der sozialen Demokratie erarbeitet wurde, bietet Ein- und Überblicke zu Vordenkern, Strömungen, Überzeugungen, zentralen Personen und Zäsuren im Leben der weltweit ältesten demokratischen Partei. Das spannende Auf und Ab einer Partei wird gezeigt, der es - getragen von der tiefen Überzeugung für eine gerechte und soziale Welt - seit nunmehr 150 Jahren gelingt, sich selbst und das Land in Bewegung zu halten. Eine Zusammenfassung der Geschichte zeigt ein Film des ZDF.