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Wiedereinführung des EBN Auto-Kennzeichen

Her mit dem EBN-Kennzeichen!
Jürgen Hennemann hat als Kreisrat den Antrag an den Kreistag, das EBN Kennzeichen wieder zuzulassen, am Donnerstag Abend eingereicht. Der Landrat wollte keine Entscheidung in eigener Zuständigkeit treffen, obwohl das die Regierung so vorsieht.  Jetzt kommt das Thema auf die Tagesordung der Kreisgremien. Wir hoffen auf die notwendige Unterstützung.

In vielen Nachbarkreisen sind die alten Auto-Kennzeichen wieder zugelassen. Die Landräte haben die Entscheidugn getroffen, nachdem ihnen die Möglcihkeit gegeben wurde. NEC in Coburg, STE in Lichtenfels, GEO in Schweinfurt, KÖN in Rhön-Grabfeld, fehlt nur noch EBN in den Haßbergen.

Die Entscheidungsfreiheit sollten den Bürgern gelassen werden, als Wunschkennzeichen das Altkennzeichen EBN auswählen zu können.

Antrag für EBN eingereicht    www.mainpost.de

Die Eberner machen Nägel mit Köpfen. Die Stadt- und Kreisräte Sebastian Stastny und Jürgen Hennemann haben am späten Donnerstagabend im Anschluss an eine Sitzung des Stadtrates Ebern gemeinsam einen Antrag

Kein Platz für das Hallenbad?

Eigentlich dachten wir, die Diskussion um den Hallenbadstandort sei ausgestanden. Leider immer noch nicht. Der Stadtrat hat nach längerer Diskussion bereit im April 2012 beschlossen den alten Standort wieder vorzusehen. Mit dem Kreis wurde eine entsprechende Vereinbarung geschlossen. Jetzt wurde der Platz an der Coburger Straße von der Kreisverwaltung in die Diskussion gebracht. Ein besserer Standort? Für die Planung der Architekten vieleicht.

Wir, als SPD Stadtratsfraktion, halten an dem bisherigen Standort fest. Platz ist genug, die Parkplatzanbindung super und der Realschule und der Öffentlichkeit bliebe Bewegungsfläche mit dem Kleinspielfeld erhalten.

Das geschah schon:
Die Schulen hatten sich durchgesetzt – die Wegezeit der Schüler erhielt Vorrang vor nachhaltigeren oder ökonomischeren und ökologischeren Konzepten. So hatten wir als SPD vorgeschlagen, das Hallenbad ans Freibad anzugliedern (nachzulesen im Roten Eber vom Dezember 2011). Damit hätten wir einen funktionalen Umkleidebereich für beide Bäder schaffen können. Die Abwärme eines Biogas-Heizwerks hätte man ohne lange Leitungen für Hallen- und Freibad nutzen können, wir hätten die Freibadesaison verlängern können.
Aber in erster Linie, das ist auch Fakt, ist das Hallenbad eins für die Schulen. Sie müssen Schwimmunterricht anbieten können, dafür braucht es das Lehrschwimmbecken. Und, leider hat sehr es lange gedauert, bis die Regierung von Unterfranken einen Neubau genehmigte, seit die marode Decke entdeckt worden war. Außerdem musste geklärt werden, in welcher Höhe sich die Stadt wegen der außerschulischen Nutzung an den Baukosten beteiligt.
Ganz schön kompliziert. Aber jeder, der schon mal gebaut hat, weiß: Je länger und je gründlicher man plant, desto weniger wahrscheinlich sind böse Überraschungen.
Wir  hatten als SPD im Kreistag ja auch vorgeschlagen, ein sogenanntes ÖPP-Modell zu prüfen. ÖPP bedeutet öffentlich-private Partnerschaft. Meist sehen diese Partnerschaften so aus, dass ein privater Bauträger öffentliche Gebäude herstellt, die dann von Verwaltungen, Institutionen oder Behörden gemietet werden. Es gibt auch Kritik an ÖPP: Die öffentliche Hand würde unterm Strich zu viel bezahlen und privaten Investoren die Rendite sichern. Dagegen stehen Beispiele, wo Städte schlüsselfertige Gebäude in Auftrag gegeben und dann in einem bezahlt haben. Sie haben sich in dieser Zeit bürokratische Ausschreibungsverfahren, Baumanagement und oft auch Ärger und Kosten erspart. Kommunale Baufachleute kennen sich sicherlich gut aus beim normalen Hochbau – aber eine Schwimmhalle bauen die auch nicht jeden Tag. Warum nicht jemanden beauftragen, der sich mit sowas auskennt? Aber für die Prüfung eines solchen Modells hatte die Landkreisverwaltung keine Zeit. Der SPD-Kreistagsfraktion wurde sogar noch vorgeworfen, sie verzögere alles.
Aber nun verzögert die Verwaltung. Nun soll neu über den Standort diskutiert werden, weil ein neues, den Richtlinien entsprechendes Bad jetzt angeblich nicht in die Lücke zwischen Realschule und Turnhalle passen soll. Wir gingen davon aus, dass zumindest das gründlich geprüft war. Offenbar nicht. Leidtragende sind die Schulen, die Schwimmvereine und die Badnutzer.

Hallenbad Standort? öffentliche Fraktionssitzung

Am Montag, 18.03. 19.30 Uhr trifft sich die SPD Stadtratsfraktion zu einer öffentlichen Fraktionssitzung im Gasthof Frankenstuben, Klein Nürnberg.

“Wir möchten zwei Themen besprechen, die derzeit groß in der Diskussion stehen: Der Standort für das neue Hallenbad und das Nahwärmenetz Ebern mit Standort der Heizzentrale”, erklärt Jürgen Hennemann Vorsitzender der SPD Stadtratsfraktion.
Leider sei zum Standort des Hallenbades immer noch keine endgültige Festlegung getroffen. “Der Stadtrat hat letztes Jahr, nach längerer Diskussion den alten Standort beschlossen, nachdem die von uns ins Gespräch gebrachte Alternative Freibad verworfen wurde”, ergänzt Brunhilde Giegold SPD Stadträtin. “Dazu stehen wir und halten den nach wie vor für gut machbar, auch bei Erweiterung der Realschule durch Klassenräume und Mensagebäude”, bekräftigt SPD Stadrätin Irene Jungnickl. Der Kreis favorisiere angeblich den Standort an der Coburger Straße. “Leider erfolgt keine gemeinsame Debatte über Vor- und Nachteile der Standorte im gemeinsamen Gespräch zwischen Stadt und Kreis”, kritisiert Hennemann, damit die Standortfrage geklärt werden könne.

Die SPD Fraktion im Stadtrat habe beantragt die Standortdebatte bald zu führen, um keine weitere Zeit zu verlieren. Außerdem habe die SPD Fraktion einen weiteren Alternativstandort, die jetzigen Tennisplätze, zur Prüfung vorgeschlagen, sollte es nicht beim bisherigen bleiben können. Dies sei aber bisher noch nicht geprüft und diskutiert worden, so Hennemann. Der Bürgermeister wolle erst die Architektenentwürfe der Kreisausschreibung abwarten. Diese Entwürfe werden am 22.03. im Kreisbauausschuss beraten. Sie sollen auch Vorschläge zu den Standorten enthalten.

Wir wollen Vor- und Nachteile der Standorte diskutieren und Meinungen und Argumente aufnehmen. In diesem Zusammenhang, auch zur Beheizung des Hallenbades, wird über ein Nahwärmenetz Ebern diskutiert, das der Stadtrat auf den Weg bringen möchte. Auch hier ist der Standort der Heizzentrale noch festzulegen. Diese soll eine Größe von ca. 20 mal 15 Meter haben und ca. 6 Meter hoch werden. “Hier gilt es zu überlegen, wo diese entstehen kann und ins Stadtbild passt”, erklärt SPD Stadtrat Werner Freibott.

EBN muss möglich sein! Kreisräte wenden sich an den Landrat

Die Frage wurde oft von Eberner Bürgern an Jürgen Hennemann herangetragen, wann es in unserem Landkreis endlich so weit ist, dass das alte Kennzeichen EBN wieder genutzt werden darf. Nach den vorliegenden Informationen müssen die Landkreise bis 13.04.2013 melden, wie im Kreis verfahren wird. Der Landrat ist für diese Entscheidung zuständig. Die Zeit wird knapp.

Jürgen Hennemann ergriff deswegen die Initiative und formulierte einen Brief an den Landrat. Diesen stellte er den Eberner Kreisräten fraktionsübergreifend zur Verfügung und bat um Unterstützung. Bürgermeister Robert Herrmann und Sebastian Stastny als Kreisräte haben mitunterzeichnet. Im Brief fordern die Unterzeichner den Landrat auf eine positive Entscheidung zur die Wiedereinführung des EBN Autokennzeichens zu treffen.

Der Stadtrat in Ebern hat sich für die Wiedereinführung von EBN ausgesprochen. In Ebern haben sich bei einer Befragung 72,9 % der Bürger für die Wiedereinführung von EBN ausgesprochen. Auffällig ist, dass die jüngeren Befragten (16-30 jährige) massiv dafür sind, von ihnen waren 88% für die Rückkehr des EBN! Es geht um Identifikation und Stadtmarketing; nicht hauptsächlich um Nostalgie.

Fast alle umliegenden betroffenen Landkreise haben bereits eine positive Entscheidung getroffen und der Wiedereinführung von Altkennzeichen zugestimmt (Rhön-Grabfeld KÖN und MET, Coburg NEC, Forchheim, Bayreuth, Neustadt/Aisch, Würzburg, Schmalkalden-Meiningen, Sonneberg)  bzw. haben die Landräte sich positiv geäußert (Schweinfurt, Lichtenfels STE) die Entscheidung zu treffen. Das heißt in fast allen Landkreisen unserer Region werden bald alle ehemaligen Kennzeichen der ehemaligen Kreisstädte vergeben! Das EBN für Ebern steht noch aus!

Die Möglichkeit, das alte Kennzeichen EBN nutzen zu können, ist wie die Auswahl eines Wunschkennzeichens. Niemand ist gezwungen ein anderes Kennzeichen als HAS zu nehmen, hat aber dann im Kreisgebiet die Möglichkeit. Diese Entscheidungsfreiheit sollte den Bürgern gegeben werden. HAS bleibt weiterhin präsent; jedoch auch Ebern hat einen positiven, effektiven und kostenlosen Werbeeffekt. Die Wunschkennzeichen können heute problemlos über das Internet reserviert werden. Es entsteht also auch nicht mehr Aufwand und eine erhöhte Gebühr wird auch erhoben.

Im Brief wird der Landrat aufgefordert, den Wunsch der Bürger zu erfüllen und auch bei uns im Landkreis das Altkennzeichen EBN zu ermöglichen.

Frühjahrsgespräche von Matthias Kihn, Landtagskandidat Haßberge/Grabfeld

SPD Versammlung zur Landtagswahl

Die nächste Versammlung der SPD Ebern findet am Donnerstag, 11. April, 19 Uhr im Gasthof Frakenstuben, Klein Nürnberg, mit unserem Landtagskandidaten für den Stimmkreis Haßberge / Grabfeld Matthias Kihn aus Mellrichstadt, statt. Er kommt im Rahmen seiner Frühjahrsgespräche zur Vorstellung nach Ebern. Zum Thema Demographie, eine Herausforderung für den ländlichen Raum, konnte Matthias Kihn, die SPD-Bundestagsabgeordnete und langjährige parlametarische Geschäftsführerin der SPD Bundestagsfraktion Petra Ernstberger aus Marktredwitz gewinnen. Sie vertritt den Wahlkreis Hochfranken. “Es verspricht ein inhaltsreicher und interessanter Abend zu werden”, freut sich die Eberner SPD Vorsitzende und Stadträtin Brunhilde Giegold. Interessierte sind herzlich eingeladen mit der SPD ins Gespräch zu kommen. Neben Informationen zum Thema soll die Debatte und der Austauch im Mittelpunkt stehen.

Internationaler Frauentag

logo-frauentag-2013.jpgWeinprobe mit Texten von Frauen für Frauen

Unter dem Motto: “Frauen - Wein - Literatur” lädt ein Bündnis von Organisationen in Ebern zum Internationalen Frauentag zur literarischen Weinprobe ins IG Metall Gewerkschaftsheim ein.
Am Freitag, 8. März um 19 Uhr im Gewerkschaftsheim, Gleusdorfer-Str. bieten die SPD Ebern, die IG Metall, die Arbeiterwohlfahrt Ebern und das soziale Bündnis Ebern, nach einem Filmabend im letzten Jahr, eine etwas andere Veranstaltung an. Zu einer Weinprobe lesen die SPD Frauen Texte zum Internationalen Frauentag.Der 8. März steht in diesem Jahr untern dem Motto: Heute für morgen Zeichen setzen. Dies ist auch in Deutschland notwendig - auf die Situation der Frauen hinzuweisen. Deutschland hinkt bei der Gleichstellung von Frauen hinterher. Die häusliche Arbeit liegt weiterhin in weiblicher Hand, besonders viele Mütter arbeiten in Teilzeit und das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen ist im internationalen Vergleich deutlich höher. Dabei befinden sich Frauen in Deutschland auf der Überholspur: Sie erreichen heute ebenso erfolgreich Berufs- und Bildungsabschlüsse wie Männer; häufig schneiden sie sogar besser ab. Aber auf dem Arbeitsmarkt werden sie ausgebremst: Aus familiären Gründen unterbrechen sie häufig ihre Erwerbsphase, arbeiten öfter in Teilzeit und verdienen selbst auf gleichen Positionen weniger als ihre männlichen Kollegen.
Die Folge: Nur selten können Frauen mit ihrem Einkommen auf eigenen Beinen stehen, eine Familie ernähren oder gar eine angemessene Alterssicherung aufbauen.

“Wir wollen bessere Rahmenbedingungen für eine eigenständige Existenzsicherung von Frauen über alle Lebensphasen hinweg und ihre gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsmarkt. Darauf machen wir am 8. März aufmerksam” , erklärt Jürgen Hennemann, Stadtrat, Metaller und Betriebsratsvorsitzender bei FTE für das Organisationsteam in Ebern. Brunhilde Giegold, SPD-Vorsitzende und Stadträtin, ergänzt: “Dafür versuchen wir am Internationalen Frauentag in Ebern eine Veranstaltung anzubieten, bei der nicht nur Reden gehalten werden, sondern das Gesellige und Gespräche im Vordergund stehen. Wir haben an dem Tag schließlich was zu feiern.”

Als Weinprobe präsentiert die Wein-Import Gräb aus Priesendorf 8 Weine von kleinen Winzern und Cooperativen aus Frankreich: 1 Cremant von der Loire, 2 weisse Bordeaux, 1 Rose aus dem Bergerac und 4 Rote aus Süd-West Frankreich (Rhone, Langedoc, Bergerac, Saint Emillion). Ausgewählt nach dem Motto: „Gut muss nicht teuer sein“, werden interessante Weine mit gutem Preis-Leistungsverhältnis gereicht. Für Snacks und Weißbrot ist gesorgt. Die Weinprobe kostet 11 Euro.

Reservierungen werden unter Telefon 09531/813269  beim Betriebsrat von FTE entgegen genommen.