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Jürgen Hennemann neuer stellvertretender Vorsitzender der AfA Unterfranken

„Wir stellen die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in den Mittelpunkt unserer Arbeit“, betonte der neue Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen Unterfranken (AfA Unterfranken) bei seiner Vorstellung. Dabei gehe es um ganz konkret gelebte Solidarität, aber auch für bessere Politik für abhängig Beschäftigte, Handwerker und Mittelständler.

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Gewählt wurde neben Bernd Rützel (DB Schenker Rail, Gewerkschafter bei Transnet) aus Gemünden am Main, als einer seiner Stellvertreter der AfA Unterfranken Jürgen Hennemann (Betriebsratsvorsitzender bei FTE automotive und IG Metaller) aus Ebern. Er vertritt zusammen mit Paul Hümmer, Sand und Werner Strätz, Kirchlauter (beide Metaller und Betriebsräte bei FTE) sowie Bernd Bieber (IG Metaller und Betriebsrat bei Fränkische in Königsberg) den Unterbezirk Haßberge - Rhön.
Neben den Resolutionen zu aktuellen Brennpunkten in Unterfranken beriet die AfA Unterfranken auf ihrer Konferenz in Schweinfurt auch über allgemeine Arbeits- und Sozialpolitik. „Seit Jahren kämpfen wir für einen gesetzlichen und flächendeckenden Mindestlohn. Einzelne Verbesserungen haben wir schon erreicht, aber noch nicht genug“, sagte Jürgen Hennemann, Ebern in der Diskussion. Daneben stellte sich die AfA Unterfranken auch gegen die Leiharbeit in der jetzigen Form. „Lohn- und Sozialdumping, wie es Arbeitgeber mit Leiharbeit oder auch Werkverträgen betreiben, können wir in Unterfranken, Bayern und Deutschland nicht weiter zu lassen“, so Hennemann weiter. Die Resolution wurde einstimmig beschlossen.
Insgesamt müsse es in Deutschland und Europa zu einer gerechteren Verteilung kommen. „Wir unterstützen die Forderungen der Gewerkschaften nach 6,5 Prozent mehr Lohn. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben nicht nur in der vergangenen Krise auf Lohn verzichtet, sondern seit Jahren sinken die Reallöhne und damit die Binnennachfrage in Deutschland“, so Werner Strätz, Kirchlauter. “Dafür streiten wir Seit an Seit, Gewerkschaften und SPD.”
Konkret wird sich die AfA Unterfranken für die Beschäftigten der US Army, weiterer Betroffener und Kleinunternehmen einsetzen. „Wir wollen nicht, dass die Zeche für die Kosteneinsparung bei der US Army die Beschäftigten zahlen müssen. Wir wollen, dass sie auch nach dem Abzug „Gute Arbeit“ haben“, so Hugo Ennemoser aus Schweinfurt, beschäftigt bei der US Army . Ebenso werde sich die AfA Unterfranken für die Beschäftigten des Kugellager-Hersteller „Gebrüder Reinfurt“ einsetzen und mit den Beschäftigten und der IG Metall seit an seit für die Arbeitsplätze in Rimpar kämpfen. „Wir wollen keine Verlagerung in ein Billiglohnland, die 110 Arbeitsplätze gefährdet und auch wirtschaftlich keinen Sinn macht, was ein Gutachten belegt hat“, so Paul Hümmer, Vorsitzender der AfA im UB Haßberge - Rhön.

Auf der Tagesordnung stand auch die Neuwahl des gesamten Vorstandes. Neuer Vorsitzender ist Bernd Rützel aus Gemünden. Seine Stellvertreterinnen sind Marietta Eder aus Schweinfurt und Simone Ennemoser aus dem Landkreis Schweinfurt. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden weiter Richard Brand aus dem Landkreis Würzburg, Jürgen Hennemann aus dem Landkreis Hassberge und Volker Peter aus dem Landkreis Main-Spessart gewählt. Hugo Ennemoser aus dem Landkreis Schweinfurt wird die AfA auch künftig im Bezirksvorstand der UnterfrankenSPD vertreten. Zu weiteren Beisitzern wurden Niyazi Akcay, Eckhard Beck, Bernd Bieber, Klaus Böwer, Hugo Ennemoser, Thoralf Eppen, Gerhard Glaser, Susanne Hulsch, Paul Hümmer, Steffen Klappenberger, Marco Maiß, Kathrin Müller, Ottmar Röhner, Marc Schenk, Harald Schmid, Werner Strätz und Freddy Wiebusch gewählt.

Helft Linus - Typisierungsaktion

Am 04.03.2012 ab 10 Uhr in der Eberner Dreifach Turnhalle am Gymnasium.

Film zum Frauentag 2012

Am Freitag, 9. März, 20 Uhr,wird der Film “We want sex” im Awo-Gebäude in der ehemaligen Kaserne (Graf-Stauffenberg-Straße 4) gezeigt. Anlass ist der Internationale Frauentag am 8. März, und so ist es kein Wunder, dass neben der Arbeiterwohlfahrt Ebern IG Metall, Soziales Bündnis Ebern und Katholische Betriebsseelsorge als Veranstalter auftreten. Das Zusehen kostet 3 Euro; Kartenreservierungen für das Kino in Ebern werden unter Telefon 09531/9442787 entgegengenommen.

Wenn Frauen verkünden „We want Sex“, ist ihnen die männliche Aufmerksamkeit sicher. Wenn der Satz dann aber weitergeht und „We want Sex-Equality“ daraus wird, dann zieht mancher Mann die Augenbrauen hoch. So geschieht es im Film „We want Sex“, der den Kampf der Ford-Arbeiterinnen von Dagenham in Großbritannien um angemessenen Lohn erzählt. Dass sie schlechter bezahlt werden als die Männer in der Produktion, haben die 168 Näherinnen der Sitzbezüge seit Jahren hingenommen. Doch nun sollen ihre Löhne auch noch verschlechtert werden … Im Kampf um angemessene Bezahlung entdecken sie, was ihnen bisher vorenthalten wurde. Ihr Streik stößt am Ende ein neues Gesetz an, das gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit fordert. Es geht um Gleichberechtigung im Arbeitsleben, in der Familie und in der Gesellschaft und um die Würde der Menschen, die ihren Lebensunterhalt mit ihrer Arbeit verdienen müssen. Das alles wird untermalt von der Musik der sechziger Jahre, mit warmherzig gezeichneten Charakteren und britischem Humor.
Mehr zum Film unter auf der Homepage des Films.

Radler Stammtisch “Neigsabbt”

Immer am ersten Mittwoch im Monat. Diesmal am 07.03. ab 20.00 Uhr bei “Peppo”.

Themen Rund ums Radfahren, erste Absprachen für Ausfahrten.

Besuch Staatsminister Eberhard Sinner

am Samstag kommt der Staatsminister Eberhard Sinner aus der bayerischen Staatskanzlei um 15.00 Uhr ins Gasthaus “Bei Peppo” in Sandhof. Thema: Ist-Situation der Konversionsbemühungen für das Bundeswehrgelände. Prüfung der Unterstützungsmöglcihkeiten durch die Bayerische Staatsregierung.

Da bin ich bereits gespannt, welche Hilfen aus Bayern der Stadt angeboten werden, da bisher die Unterstützung ehr nicht zu spüren war. Die Regierungsstellen in Würzburg haben trotz vollmundiger Beteuerungen der Staatsregierung in München bisher immer neue Forderungen im Bebauungsplanverfahren zum Kaserenngelände aufgestellt, die das Verfahren mit verzögert haben.