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Faschingszug in Ebern

Wir als SPD Kandidaten sind dabei, in verschiedenen Gruppen und Vereinen, wie jedes Jahr. Wir müssen uns nicht aufdrängen im Fasching, wie andere. Wir sind immer mittendrin.

Der Faschingszug startet um 14.00 vom FTE Parkplatz zum Marktplatz.

Besuch beim Bio Bauern in Bischwind

Die SPD Stadtratskandidaten besuchen am Samstag um 16.30 Uhr den Landwirtschaftsbetrieb von Klaus Schineller in Bichwind, der nach Bio Richtlinien geführt wird. Die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD wollen sich über den Anbau von Bio Erzeugnissen und deren Vermarktung informieren. Auch Schwierigkeiten sollen angesprochen werden. Fehlt es an Unterstützung? Wie sieht das die Bevölkerung?

Gespräche der SPD Kandidaten über den Gartenzaun in Fischbach

Am Freitag, den 01.02.08 sind die SPD Kandidaten, mit 2. Bürgermeister Jürgen Hennemann, Stadträtin Irene Jungnickl, Stadträtin Brunhilde Giegold und Werner Will als örtliche Vertreter ab 16.30 Uhr in Fischbach unterwegs, um Gespräche über den Gartenzaun zu führen und das Wahlprospekt der Eberner SPD zu verteilen.

Gespräche der SPD Kandidaten über den Gartenzaun in Frickendorf

Am Donnerstag, den 31.01.08 waren die SPD- Kandidaten, Stadträtin Irene Jungnickl und Werner Will als örtliche Vertreter ab 16.15 Uhr in Frickendorf und Höchstädten unterwegs, um Gespräche über den Gartenzaun zu führen und das Wahlprospekt der Eberner SPD zu verteilen.

Gespräche der SPD Kandidaten über den Gartenzaun in Höchstädten

Am Donnerstag, den 31.01.08 waren die SPD-Kandidaten, Stadträtin Irene Jungnickl und Werner Will als örtliche Vertreter ab 16.30 Uhr in Höchstädten unterwegs, um Gespräche über den Gartenzaun zu führen und das Wahlprospekt der Eberner SPD zu verteilen.

Gespräche der SPD Kandidaten über den Gartenzaun in Bramberg

Am Samstag, den 02.02.08 sind die SPD Kandidaten mit Werner Riegel und Wolfgang Heppt an der Spitze als örtliche Vertreter ab 9.30 Uhr in Bramberg unterwegs, um Gespräche über den Gartenzaun zu führen und das Wahlprospekt der Eberner SPD zu verteilen.

Gespräche der SPD Kandidaten über den Gartenzaun in Bischwind

Am Freitag, den 31.01.08 sind die örtlichen SPD Kandidaten Werner Riegel und Wolfgang Heppt zusammen mit Harald Bornkessel ab 16.30 Uhr unterwegs und verteilen die Rezepte der Eberner SPD bei Gesprächen über den Gartenzaun.

Gespräche der SPD Kandidaten über den Gartenzaun in Jesserndorf

Am Donnerstag, 31.01.08 ab 16.30 sind die SPD Kandidaten Werner Riegel und Wolfgang Heppt zusammen mit Karl-Heinz Mock (Ersatzkandidat) in Jesserndorf unterwegs.

Schule im ländlichen Raum, Veranstaltung der SPD Kreis Haßberge

In Königsberg findet eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zur Schule im ländlichen Raum ab 19.00 Uhr statt. Bernhard Russ wird zusammen mit weiteren SPD Kreisräten und der Landratskandidatin Kerstin Westphal die Veranstaltung gestalten.

Bundeswehrkonversion - Veranstaltung SPD Ebern mit OB Andreas Starke Bamberg

Erschienen am 25.01.2008 – Neue Presse Ebern

Aus ehemaliger Kaserne wird keine Lehranstalt

 

Ebern – „Metropolregion Nürnberg – eine Zukunftschance? Bedeutung eines Oberzentrums für den ländlichen Raum.“ Mit diesem Thema befasste sich der SPD-Ortsverein Ebern bei einer gut besuchten Versammlung am Mittwochabend im Gasthaus „Frankenstuben“. Fachkundiger Referent war der Bamberger Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD), der zwei Dinge sehr deutlich zum Ausdruck brachte: Zusammenarbeit in der Metropolregion muss sein, aber ob Bamberg sich dem Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) anschließt, erscheint mehr als fraglich, wird wohl kaum der Fall sein. Und wenn Bamberg nicht dabei ist, wird für Ebern ein VGN-Anschluss problematisch, weil eben das Weltkulturerbe zwischen Nürnberg und Ebern liegt.

Aus Eberner Sicht sieht man das völlig anders, machte 2. Bürgermeister Jürgen Hennemann deutlich. „Wir arbeiten daran, dass wir zum VGN kommen“, sagte er. Wenn Ebern Endhaltestelle wäre, würde die Stadt zu einer großen Region gehören mit positiven Auswirkungen auf die Tourismuswerbung. Gerade auf diesem Bereich müsse man stärker zusammenarbeiten, „bisher ist es doch so, dass jeder sein eigenes Süppchen kocht“. Hennemann machte das am Beispiel des „Burgenwinkel“-Konzepts deutlich und forderte gemeinsame Anstrengungen mit den oberfränkischen Bereichen Bamberg und Coburg. „Für die Zukunft ist es dringend notwendig, eine Vernetzung von Regionen zu bekommen, damit man nicht nur in seinem eigenen Wurstkessel herum schwimmt.“

Oberbürgermeister Andreas Starke kennt Ebern, führte er doch als Anwalt 22 Jahre lang im damaligen Amtsgericht Prozesse und verbrachte seine Bundeswehrzeit beim Jägerbataillon 101 in der Balthasar-Neumann-Kaserne. „Wenn die Stadt Bamberg nach wie vor für den Eberner Raum, für den Landkreis Haßberge und in Richtung Coburg eine wichtige Rolle spielt, ist sich die Stadt ihrer Zentralität bewusst und weiß, dass sie auf den ländlichen Raum angewiesen ist“, sagte er.

Frage sei allerdings, wie man mit der Metropolregion Nürnberg umgehe. In Deutschland gebe es elf solcher Regionen, davon in Bayern zwei: München und Nürnberg. Eine Metropolregion bewirke keine zusätzliche finanzielle Förderung, „sie hat auch nicht die Funktion, Fördergelder zu organisieren oder sie zu verteilen“. Sie habe vielmehr eigene Aufgaben, die von ihrer Mentalität her begründet seien. Starke erläuterte, dass es einen Metropolregionsrat gebe, in dem jede teilnehmende Kommune eine Stimme habe, und es gebe insgesamt fünf Fachforen, z. B. den Tourismus. In diesem Fachforum habe die Stadt Bamberg („Die Perle im Schmuckkästchen Metropolregion Nürnberg“) die Leitung übernommen.

Veränderung in Köpfen

In diesen Fachforen herrsche eine enge Zusammenarbeit. „Ein wichtiger Vorteil ist, dass sich in den Köpfen der handelnden Kommunalpolitiker etwas verändert. Die begreifen, dass es Sinn macht, in großen Räumen zu denken. Die Entscheider, die weltweit unterwegs sind, schauen auf Metropolregionen. Wir müssen den räumlichen Gedanken an die erste Stelle rücken und vom Kirchturmdenken wegkommen“, sagte Andreas Starke.

Als richtig bezeichnete er den Beschluss des Kreistages Haßberge, den Landkreis an die Metropolregion Nürnberg anzuschließen. In dieser Region würden immerhin rund 3,5 Millionen Menschen leben, 150 000 Unternehmen seien in diesem Bereich erfasst, „eine bedeutende Struktur, die sich durchaus in den nächsten Jahren noch verfestigen kann“.

Auch im VGN habe die Stadt Bamberg eine Schlüsselfunktion. „Wir tun uns im Moment ausgesprochen schwer mit einem Beitritt, den ich grundsätzlich für richtig halte“, sagte Starke. Die Stadt Bamberg lasse sich ihren öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) jährlich zwischen sechs und sieben Millionen Euro kosten, um zehn Millionen Benutzer jährlich zu gewinnen, „das ist eine enorme Bilanz“. Der Einzelfahrschein koste in Bamberg 1,10 Euro, beim VGN 1,50 Euro.

Wenn die Stadt Bamberg beitrete, würde sie ihr Tarifsystem aufgeben, „wir würden den Einzelfahrschein verteuern, ohne dem Bürger mehr zu bieten“. Das gehe nicht, meinte Starke, müsse man doch auch den sozialen Aspekt beachten. „Wir können doch nicht die Augen vor der Tatsache verschließen, dass es Leute gibt, die auf die kostengünstige Nutzung des Bussen angewiesen sind.“ Bamberg werde den Einzelfahrschein um 0,10 Euro erhöhen, gleichzeitig aber dass ÖPNV-System so ausbauen, dass die Busse noch schneller werden.

Wir gewinnen durch den Beitritt zum VGN von der Leistungsebene her nichts, deshalb fährt kein Bus mehr und es wird auch keine Schiene mehr gebaut“, sagte der Bamberger Oberbürgermeister und empfahl seinen Eberner Parteifreunden, mit dem VGN-Geschäftsführer Prof. Weißkopf eine Informationsveranstaltung in Ebern durchzuführen.

Auf einen möglichen Anschluss der Stadt Ebern an den VGN kam SPD-Ortsvorsitzende Brunhilde Giegold zu sprechen und erwähnte den notwendigen Umbau des Bahnübergangs an der Hetschingsmühle. Die Maßnahme solle 600 000 Euro kosten, von denen die Stadt Ebern 70 000 Euro aufzubringen habe, nur damit der Zug ein paar Minuten schneller werde. Im Bereich der Marktgemeinde Rentweinsdorf gebe es sogar drei Bahnübergänge, das könne sich eine kleine Kommune überhaupt nicht leisten. Trotzdem, so Giegold, sei es für die Kleinstadt Ebern notwendig, an den VGN angeschlossen zu werden, „wir hoffen auf Besucher aus dem Nürnberger Raum“.

Vernetzung notwendig

Wichtig sei auch, so Werner Thein, Maroldsweiach, dass dieses Gebiet touristisch mit Bamberg in Verbindung komme. „Bamberg liegt unmittelbar vor unserer Tür, wir brauchen die Vernetzung nach außen, damit wir nicht so alleine stehen.“

Kreisrat Emil Däschner, Ebelsbach, forderte Oberbürgermeister Starke dazu auf, den ÖPNV Bamberg in den VGN einzubeziehen und er forderte weiter, dass sich die drei fränkischen Regierungsbezirke zusammenschließen, um ein Bollwerk gegenüber Oberbayern zu bilden. k