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Was wird aus der Altstadt?

Ebern ist okay: Es gibt Arbeitsplätze, alle Schulen, Waren des täglichen Bedarfs und ein paar Extras - gerade Familien finden hier alles, was sie brauchen. Das zeigt sich an den Neubaugebieten: Dort leben Kinder.

Das Problem, das ich sehe: Ebern hat keinen Kern mehr. In der Altstadt gibt es ein paar Kneipen, wo man abends hin kann, aber Leben? In manchen Häusern wohnt kein Mensch mehr. Klar, Familien wollen moderne Häuser, einen Garten - was will man mit einem riesigen Altstadt-Bau, zu dem noch ehemalige Ställe, Scheunen und Schuppen gehören, wo früher 20 Leute oder mehr lebten und arbeiteten?

Vor diesem Problem steht nicht nur Ebern, sondern fast jede Gemeinde mit altem Ortskern: Die Einwohnerzahl ist nicht unbedingt gewachsen, aber sie verteilen sich auf viel mehr Häuser als früher, und die alten Dorfkerne drohen auszubluten. Natürlich gibt es immer wieder Idealisten und Familien, die alte Häuser übernehmen und sanieren. Aber da muss man auch erst mal rankommen! Und wenn die Erben schon alle versorgt sind und keiner die anderen auszahlen kann, dann stehen manche Häuser erst mal leer.

Wir sollten hier nicht auf die große Weisheit von oben oder tolle Förderprogramme warten, sondern selbst nachdenken, was wir bzw. die Stadt tun könnte/sollte. Wie sehen es die Hauseigentümer? Welche Ansprüche haben wir an die Altstadt? Wollen wir nur eine malerische Kulisse, oder sollen dort Leute wohnen, die dann berechtigt Ansprüche an Lärmschutz (Altstadtfest!) stellen? Reicht es uns, wenn wir alle einen Parkplatz und einen freien Platz im Café finden, oder sollen dort auch Kinder ungefährdet vom Verkehr spielen können?

Es wäre ein Teil einer großen Zukunftsdiskussion: Wie wird Ebern in 20 Jahren aussehen? Welche Art Stadt brauchen wir dann?

So wird gewählt

Wahlsystem Bei der Kommunalwahl wird von einem personalisierten Verhältniswahlrecht gesprochen, weil die Wahl einzelner Personen Grundprinzip der Wahl ist und weil die Sitze nach dem Verhältnis der Stimmen der Wahlvorschläge zueinander zu verteilen sind.

Zahl der Stimmen je Wähler Bei den Kommunalwahlen verfügt jeder Wähler über so viele Stimmen, wie in seinem Verwaltungsbezirk Mandatsträger zu wählen sind. In Ebern sind dies 20 Stadträte (5001 bis 10000 Einwohner).

Listen- und Personenwahl Der Wähler hat die Möglichkeit, einen Wahlvorschlag unverändert anzunehmen (Listenwahl) oder die Stimmen einzelnen Bewerbern (Personenwahl) zu geben (siehe Kumulieren und Panaschieren). Bei der Listenwahl erhält jeder einzelne Bewerber des betreffenden Wahlvorschlags eine Stimme, bei Mehrfachbenennung bis zu drei.

Panaschieren Von Panaschieren wird gesprochen, wenn der Wähler seine Stimmen auf die Bewerber verschiedener Wahlvorschläge verteilt.

Lebenshilfe - Behinderung “ganz normal”

Die Lebenshilfe in Ebern gehört fest zum Erscheinungsbild in der Stadt Ebern. Die Kinder der Lebenshilfe sind bei vielen Veranstaltungen außerhalb ihrer Einrichtung dabei. Das ist richtig. Nur so kann der Umgang mit Behinderten normal werden. Durch die Partnerschaften mit Schulen und Kindergärten gehen die Kinder viel entspannter miteinander um.

Nach ständiger Wiederholung, dass auch die Lebenshilfe eine Schule ist, hat sich das auch bei Bürgermeister und Stadträten eingeprägt.

Die Idee, im nächsten Jahr die Partnerschaft mit Strass i.Z. mit einem Besuch (Landschulaufenthalt) zu beleben, ist gut. Mit Sicherheit wird unsere Partnergemeinde die Schüler der Lebenshilfe und Betreuer gerne aufnehmen und gut betreuen.

Freifläche hinter der Sparkasse zu Rückerthaus (Finanzamt) erhalten

Durch den Abriss eines Hauses in der Rückertgasse hinter der Sparkasse wurde ein Platz geschaffen, der das Ossarium und das Rückerthaus (Finanzamt) ganz anders als bisher zu Geltung kommen läßt. Dies könnte so bleiben und der Platz offen, mit Parkplätzen und z.B. einem Brunnen gestaltet werden.

Die Sparkasse will dort jedoch ein Wohnhaus errichten. Die SPD will erreichen, dass darüber und eine andere Platzgestaltung noch einmal nachgedacht wird, und will entsprechende Schreiben an die Sparkasse und die Stadt richten.

Betreuungsangebote für Schulkinder müssen ausgebaut werden

Die Arbeiterwohlfahrt bietet in Ebern für Grundschüler die Mittagsbetreuung und für die größeren die “offene Ganztagsschule” an. Diese wird gut angenommen. Es besteht ein großer Bedarf. Den Kindern tut es gut, ein warmes Mittagessen, gemeinsam Spielen, Toben, Hausaufgaben erledigen. Im Kujathaus herscht großes Treiben, es platzt aus allen Nähten. Ein Teil der Kinder weicht bereits wegen räumlicher Not in die Übergangsgrundschule Akademie aus.

Die Akademie wäre eine gute Räumlichkeit eine Schülerbetreuung dort zusammenzufassen, nach dem Auszug der Grundschule.

Der Staat, für Bildung und unsere Schulen zuständig, muss endlich die für die Entwicklung der Kinder notwendige Mittagsbetreuung und Ganztagschule mit Mittagessen zur Regel machen und die notwendigen Finanzmittel zur Verfügung stellen.

In Ebern läuft es gut, es fehlt Platz. Handeln ist angesagt.

Wahltermin zur Bürgermeisterwahl 02.03.2008

Bitte nicht vergessen: Wählen gehen. Jede Stimme zählt.

Ich stelle mich als Bürgermeister für Ebern zu Verfügung und hoffe auf ihre Unterstützung. Bei der letzten Wahl 2002 fehlten 120 Stimmen gegen den Amtsinhaber.

Die Bürgermeisterwahl ist eine Direktwahl. Jeder Bürger wählt den Bürgermeister direkt. Die Bürgermeisterwahl ist auch eine Persönlichkeitswahl.

Lokale Agenda 21 - Textfassung

lokale-agenda-21-ebern.doc

Lokale Agenda 21 in Ebern neu beleben

10 Jahre ist es her, das im Stadtrat eine Lokale Agenda 21 für Ebern verabschiedet wurde. Viele haben sich in Arbeitsgruppen an der Erstellung beteiligt, viele haben mitdiskutiert, Vorschläge eingebracht. Die SPD Stadträte haben sich maßgeblich in die Erstellung eingebracht. Die Organisationsstruktur war ein Vorschlag von mir.

Die Agenda wurde im Stadtrat beschlossen, das wars dann? In der Stadtratsarbeit und in der Verwaltung hat die lokale Agenda 21 keine Rolle mehr gespielt. Von der Mehrheitsfrktion mit dem Bürgermeister an der Spitze wurde das Kapitel als abgehackt eingestuft. Die leidige Diskussion mit den Bürgern über Lösungen und Zukunftsausrichtung war vielen ein Dorn im Auge. Zu hören war öfter: Wirsind gewählt, wir entscheiden.

Die SPD Stadträte haben immer wieder versucht einzelne Themen aufzugreifen: Verkehrsproblematik, Gestaltung des Marktplatzes, Anlagenring Gestaltung, Grünflächenpflege auf städtidschen Flächen …

Es ist dringend notwendig, die Umsetzung der lokalen Agenda 21 wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Noch wichtiger die Bürger stärker in die Diskusion einbeziehen.

Probenräume für Schüler / Jugendbands

Ich meine, die Stadt Ebern sollte für Schüler und Jugendbands Probenräume anbieten. Es suchen immer wieder Bands Probenräume. Im Anbau des alten Bahnhofes ist bereit eine Band untergekommen. Im Bahnhofsgebäude könnten weitere unterkommen. Viel wäre nicht zu machen, das Gebäude ist noch in Takt. Für Stromanschluss und Heizung müßte gesogrt werden. Das sollte machbar sein. Die Kosten könnten sicher von den Bands getragen werden. So hält es zum Beispiel die Stadt Coburg in der alten BGS-Kaserne.

Stadthalle am Bahnhofsgelände

Das Gelände des ehemaligen Bahnhofes hat die Stadt gekauft. Eine städtebauliche Entwicklungsplanung soll dafür erstellt werden. Neben einigen Grundstückswünschen der Anreiner steht das Areal zur Nutzung zur Verfügung. Irene Jungnickel hatte bereits angeregt, den Radweg (alte Bahntrasse) von Norden in die Stadt, zumindest bis zum Strasser Kreisel zu verlängern. Das ist zu befürworten, muss mit eingeplant werden.

Ich möchte in die Diskussion bringen, auf dem Gelände eine Stadthalle zu planen. Das Gelände liegt zentral, Parkplätze wären mit dem FTE Parkplatz genügend vorhanden, Anwohner würden kaum belastet. Auch könnte eine Stadthalle mit einer weiteren Nutzung verbunden werden, z.B. einem Einkaufsmarkt, oder ein Jugendtreff mit Probenräumen für Bands.

Brauchen wir eine Stadthalle? Eine berechtigte Frage, zu der es sicher unterschiedliche Meinungen gibt.

Ich meine, für Veranstaltungen, Konzerte, größere Veranstaltungen, wäre eine Stadthalle sicher wünschenswert. Ein Nutzungskonzept müßte erarbeitet werden, um die Größenordnung festzulegen.