Beiträge zur Kategorie 'Energie, Umwelt'

Hallenbad Standort? öffentliche Fraktionssitzung

Am Montag, 18.03. 19.30 Uhr trifft sich die SPD Stadtratsfraktion zu einer öffentlichen Fraktionssitzung im Gasthof Frankenstuben, Klein Nürnberg.

“Wir möchten zwei Themen besprechen, die derzeit groß in der Diskussion stehen: Der Standort für das neue Hallenbad und das Nahwärmenetz Ebern mit Standort der Heizzentrale”, erklärt Jürgen Hennemann Vorsitzender der SPD Stadtratsfraktion.
Leider sei zum Standort des Hallenbades immer noch keine endgültige Festlegung getroffen. “Der Stadtrat hat letztes Jahr, nach längerer Diskussion den alten Standort beschlossen, nachdem die von uns ins Gespräch gebrachte Alternative Freibad verworfen wurde”, ergänzt Brunhilde Giegold SPD Stadträtin. “Dazu stehen wir und halten den nach wie vor für gut machbar, auch bei Erweiterung der Realschule durch Klassenräume und Mensagebäude”, bekräftigt SPD Stadrätin Irene Jungnickl. Der Kreis favorisiere angeblich den Standort an der Coburger Straße. “Leider erfolgt keine gemeinsame Debatte über Vor- und Nachteile der Standorte im gemeinsamen Gespräch zwischen Stadt und Kreis”, kritisiert Hennemann, damit die Standortfrage geklärt werden könne.

Die SPD Fraktion im Stadtrat habe beantragt die Standortdebatte bald zu führen, um keine weitere Zeit zu verlieren. Außerdem habe die SPD Fraktion einen weiteren Alternativstandort, die jetzigen Tennisplätze, zur Prüfung vorgeschlagen, sollte es nicht beim bisherigen bleiben können. Dies sei aber bisher noch nicht geprüft und diskutiert worden, so Hennemann. Der Bürgermeister wolle erst die Architektenentwürfe der Kreisausschreibung abwarten. Diese Entwürfe werden am 22.03. im Kreisbauausschuss beraten. Sie sollen auch Vorschläge zu den Standorten enthalten.

Wir wollen Vor- und Nachteile der Standorte diskutieren und Meinungen und Argumente aufnehmen. In diesem Zusammenhang, auch zur Beheizung des Hallenbades, wird über ein Nahwärmenetz Ebern diskutiert, das der Stadtrat auf den Weg bringen möchte. Auch hier ist der Standort der Heizzentrale noch festzulegen. Diese soll eine Größe von ca. 20 mal 15 Meter haben und ca. 6 Meter hoch werden. “Hier gilt es zu überlegen, wo diese entstehen kann und ins Stadtbild passt”, erklärt SPD Stadtrat Werner Freibott.

Besichtigung Standort Biogasanlage

Wir möchten uns in die Debatte um den Standort der Biogasanlage einbringen. Nachdem der Standort an der Kläranlage Probleme bereitet und wegen der Diskussion in der letzten Stadtratssitzung zum Standort der Biogas Anlage wollen wir uns die derezit diskutierten Standorte nochmal vor Ort anschauen.
Wir müssen das vor Ort machen (am Plan funktioniert das nicht), um die Situation einschätzen zu können, ob ein Standort dort, und vor allem wo genau entstehen kann.
Am Donnerstag, 05.07. um 17.30 Uhr Treffpunkt Normaparkplatz (Kaffee in der Norma bei Schoder) treffen wir uns zum Rundgang über das Gelände zwischen Sandhof und Ruppach.
Willkommen sind auch weitere Vorschläge zu anderen Standorten in andernen Bereichen. Diese Könnenm wir uns auf der Karte anschauen.
Wir laden interessierte Bürger mit zum Rundgang und zur Diskusssion ein.

Blick auf die aktuellen Themen der Kommunalpolitik

SPD Stadtratsfraktionsvorsitzender Jürgen Hennemann erläuterte die aktuell im Stadtrat anstehenden Themen. Er berichtete über den Stand zur Biogasanlage und Probleme mit dem Standort an der Kläranlage. “Die SPD Stadtratsfraktion ist klar für eine Biogasanlage in Ebern, ein alternativer Standort muss gefunden werden,” bringt Hennemann auf den Punkt. Im Bereich zwischen Sandhof, dem Bundeswehrsportplatz und Ruppach solle nach einem passenden Standort gesucht werden, bringt Stadtrat Werner Freibott ein. Der Ortsverein bietet deswegen Interessierten die Möglichkeit, sich vor Ort über einen möglichen Standort zu informieren. Termin dafür ist der Donnerstag 05.07. Treffpunkt um 17:30 am Normaparkplatz. Teilnehmen werden auch die SPD-Stadträte.

Zum Hallenbad, scheint es endlich mit der Genehmigung der Regierung für einen Neubau voranzugehen. “Wir begrüßen, dass jetzt, entgegen anderen Aussagen vorher, offensichtlich doch schnell an den Abriss herangegangen wird”, erklärt Stadträtin Irene Jungnickl. Weiter stellt Fraktionsvorsitzender Hennemann die Planung zum Bahndammabtrag im Zusammenhang mit dem Hallenbadneubau vor. Es solle mehr Platz geschaffen werden und der Pausenhof der Grundschule erweitert werden. Vorgesehen sei ein mehrstufiger Abtrag des Bahndamms und die Einrichtung einer Fußwegverbindung vom Teegut-Kreisel zum Bahnhaltepunkt. “Das verändert das seit über 100 Jahre bestehende Stadtbild erheblich, schafft aber eine neue verbesserte Situation”, stellt Brunhilde Giegold fest. Die Abfahrt des Abrissmarterials des Hallenbad solle über den teilweise abgetragen Bahndamm zur Coburger Straße erfolgen, um den neu geschaffenen Wohnmobilstellplatz und das Vorfeld des Hallenbades nicht zu beschädigen, erklärt Hennemann einen Vorschlag der Fraktion.
Aus der Versammlung wurde angefragt, warum Ebern nicht an der Landesgartenschau in Bamberg beteiligt ist. “Ebern hat hier eine Chance vertan”, ärgert sich Jürgen Hennemann, der mit der SPD Fraktion einen Antrag zur Beteiligung der Stadt eingebracht hatte. Dieser wurde vom Stadtrat beschlossen. Gespräche mit dem Oberbürgermeister von Bamberg, Andreas Starke wurden von den SPD Stadträten geführt und das Feld für die Stadt bereitet. Doch Bürgermeister Herrmann und seine Verwaltung ergiffen keine Aktivitäten und verhinderten so eine gute Darstellung der Stadt nach außen. Werner Freibott berichtete, dass auch Veranstaltungsanfragen für das ehemalige Bundeswehrgelände einfach abgelehnt worden wären. “Die Veranstalter sind dann mit ihren Events in andere Gemeinden gegangen. Schade das hätte auch was für die Eberner Geschäftwelt gebracht”, berichtet Stadtrat Werner Freibott.

Der Wald – wertvoll für alle!

Von Werner Riegel, Stadtrat, Wald- und Jagdreferent

Als Waldreferent des Stadtrats habe ich einerseits viel mit unseren Förstern und den Forstmitarbeitern zu tun, andererseits mit den Hegegemeinschaften und Waldbesitzern. Dabei gibt es einige Probleme, die beide Seiten betreffen.
Die Energiewende ist schön und richtig. Doch sie kann, wenn wir nicht achtgeben, für den Wald böse Folgen haben. So wird in unserer Region immer mehr Mais für die Biogasanlagen angebaut. Wildschweine tummeln sich gern im Maisfeld und schaden damit den Bauern. Die Jäger können sie dort so gut wie nicht aufstöbern. Wenn die Wildschweine überhand nehmen, schadet das auch den Wäldern. Das alles sollte bereits bei der Aussaat berücksichtigt werden. Die Vorschläge lauten: Grünstreifen in größeren Maisbeständen lassen, auch genügend Abstand zum Waldrand lassen, Maisfelder mit Elektrozäunen sichern.
Ich bin überzeugt, dass ein Miteinander von Naturschutz und Waldnutzung möglich ist. Das gilt vor allem für das Bundeswehrgelände. Unsere Meinung: Flächen, die jetzt schon von Landwirten genutzt werden, sollten auch bewirtschaftet bleiben. Die Streuobstwiese sollte erhalten werden. Hier gibt es die Idee, alte Apfelsorten anzupflanzen. Bei den Grasflächen  sollte man Landwirte, sich sich auf die Pflege solcher Flächen spezialisiert haben, mit ins Boot nehmen. Sie lassen Rinder oder Schafe auf den Flächen weiden, um die Verbuschung aufzuhalten. An der einen oder anderen Stelle wäre sicherlich auch ein Aufforsten möglich, ohne dass der Naturwert des Kasernengeländes leidet.
Das Käppele, das für viele Bürger von Ebern ein Wahrzeichen ist, sollte frei zugänglich bleiben. Wir sollten dankbar sein, dass die Käppelesgemeinschaft es unentgeldlich pflegt.

Ebern braucht eigene Energie

von Stadtrat Jürgen Hennemann

Vor einem Jahr wäre nichts unvorstellbarer gewesen, als dass die Schwarzen aus der Atomkraft aussteigen. Sie haben sogar noch die Laufzeiten der Atomkraftwerke
verlängert, Debatten über die Gefahren abgelehnt und Alternativen wie Windkraft verteufelt und behindert wo es ging. Nun wollen plötzlich alle die Energiewende – was richtig ist – und ganz besonders und vorneweg die Wendehälse von der CSU! Keine Rede mehr von Verspargelung der Landschaft duch Windräder.
Die SPD hat sich auf verschiedenen Ebenen in den letzten Jahren für alternative Energien eingesetzt und den Ausstieg aus der Atomkraft betrieben. Doch das ist nur der erste Schritt. Eine echte Energiewende geht nur regional, nicht mit den Großkonzernen. Sie ist nur möglich mit einem Mix aus verschiedenen Energieerzeugungsarten: Wind, Solar, Biogas, Kraft-Wärme Kopplung. Nur durch Energieerzeugung in kommunaler Hand gelingt es, Wertschöpfung in der Region zu halten und mit den Einnahmen andere notwendige Aufgaben zu finanzieren. Weitere Windräder auf den Bretzenstein - kein Problem, wenn dort genug Wind weht, gehören sie auch hin. Und nicht ins Maintal, wie bisher im Regionalplan vorgesehen.
In Ebern ist eine Biogasanlage an der Kläranlage in der Diskussion, die Landwirte betreiben wollen. Der Standort bedeutet kurze Wege für Leitungen in die Stadt und das ist wichtig, damit wenig Verluste bei der Wärme entstehen. Andere Standorte an der ehemaligen Bundeswehrkaserne scheiden deswegen aus. Der Weg von der Kläranlage über das Freibad (ein Energienutzer, vielleicht ganzjährig mit Hallenbad) wäre gut geeignet, die Stadt günstig zu erschließen. Ein Nahwärmenetz für Ebern
ist für die Meisterschule, alle Schulen sowie öffentliche Gebäude und das Krankenhaus in der Diskussion. Aber auch Privathäuser, die an der Leitungs-Trasse liegen,  könnten angeschlossen werden. Planungen dazu laufen derzeit.
Die geplanten eigenen Stadtwerke in Kooperation mit den SÜC, den Stadtwerken Coburg, sind wieder in die Ferne gerückt. Hier wurde das Vorhaben zurückgeworfen,
da der bisherige Monopolist EON auf seine Vormachtstellung als Netzbetreiber beharrt und sich mit aller Macht rechtlich gegen Netzübernahmen durch Andere wehrt.
Dennoch sollte hier Ausschau nach weiteren Möglichkeiten gehalten werden, um doch noch zu eigenen Stadtwerken zu kommen. Für die Zukunft gibt es nichts anderes, als die Energieversorgung der Bevölkerung wieder in kommunale Trägerschaft zu bekommen. Nur so können langfristig die Versorgung und die Strompreise beeinflusst werden. Als SPD-Fraktion werden wir darauf bestehen, Kontakte zu Kommunen aufzunehmen, die diesen Weg gegangen sind.

Eberner Stadtwerke - ja oder nein?

Ein klares Ja - alles in eigener Hand ist gut, besonders bei der Energieversorgung.

Anlass ist die Tatsache, dass die Konzessionsverträge auslaufen: Die Stromversorger mieten quasi das Leitungsnetz von der Stadt. Da stellt sich die Frage, ob Ebern das Leitungsnetz weiterhin vermietet oder selbst als Stromanbieter auftritt.

Mit eigenen Stadtwerken könnte Ebern auch Energie erzeugen - nicht nur Strom, sondern auch Wärme. Ein Blockheizkraftwerk ist ja schon länger in der Diskussion. Auch in Verbindung mit der Kläranlage und der Klärschlammverwertung (Gaserzeugung, …) können Synergieeffekte entstehen.
Allerdings sind vor der Gründung von Stadtwerken etliche rechtliche Fragen zu klären. Das ist auf dem Weg. Wir als SPD Fraktion haben eine Prüfung befürwortet.

Außerdem könnte die Stadt das derzeit nicht allein schultern: Wir haben keine Fachleute. Die Idee ist deshalb, ein anderes Stadtwerk als Partner ins Boot zu holen, und entweder ein gemeinsames Unternehmen zu gründen oder eine Art Geschäftsführungsvertrag zu machen. Dazu laufen konkrete Verhandlungen mit den SÜC aus Coburg.

Die Stadtwerke könnten nicht nur die Stromversorgung übernehmen, sondern auch die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung. Dabei ist darauf zu achten, dass das für die Bürger nicht teurer kommt. Ein Vorteil wäre, dass Stadtwerke bei ihren Investitionen vorsteuerabzugsberechtigt sind. Allerdings würde dann auf den Bezug von Wasser und die Abwassergebühren Mehrwertsteuer fällig.

Besuch beim Biobauer

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Die SPD-Stadtratskandidatinnen und Kandidaten mit Familien nutzten am Wochenende die Möglichkeit, sich bei Biobauer Klaus Schineller in Bischwind über die Ökolandwirtschaft zu informieren. In der geräumigen Schreinerwerkstatt traf man sich und Klaus Schineller erzählte den Anwesenden von den Produkten seines Hofes. Schineller produziert auf seinem Hof und seinen Feldern Eier, Mehl und Apfelsaft, auch mehrere Schweine mästet er nach strengen Regeln. Er gehört zum Verband Naturland e.V.. Naturland Bauern und Verarbeiter arbeiten mit höchsten ökologischen Standards, die strenger sind als die des Bio-Siegels. Sie erzeugen ohne konventionelle Technik hochwertige Lebensmittel – zum Schutz von Umwelt und Verbraucher. Auf die Fragen der Teilnehmer eingehend erklärte Schineller die Fruchtfolgen auf den Feldern, erzählte aber auch viele Geschichten aus seiner Jugend und wie er zum Biobauer wurde. Dazu passend gab es selbst gebackenen Kuchen, Kaffee aus dem Eine-Welt-Laden, Bionade und Neumarkter Lammsbräu.

Solaranlage auf der Garage ersetzt Dach und erzeugt Strom

Von Jürgen Hennemann:

Seit November 2000 betreiben wir auf unserer Garage eine Solaranlage. Diese ersetzt die sonst notwendige Dachbedeckung. Auf einer Fläche von 52 qm sind Solarmodule der Firma IBC aus Bad Staffelstein mit einer Leistung von 5760 Wp, entspricht ca. 6 KW, installiert. Wir hatten somit eine der ersten Photovoltaikanlagen in Ebern in dieser Größe.

Die Einspeissung ins Netz läuft seit dem problemlos. Jährlich erzeugen wir mit unserer Anlage ca. 4500 - 5000 kW/h Strom. Wir erzeugen mit unserer Anlage rund ein Drittel mehr Strom, als was wir verbrauchen. Wenn das Problem der Speicherung nicht bestünde, wären wir was den Strom angeht autark. Die Ertragszahlen stellen wir dem Solarenergie - Förderverein im Internet zur Verfügung. Hier sind die monatlichen Erträge vieler Solaranlagen zu sehen.

Nachmachen lohnt sich, da es für die Investition verbilligte Kredite der KfW Bank über die Hausbank gibt.

Kommunale Klimaschutz-Aktionsfelder

In der Diskussion um den Klimaschutz wurden auch die Handlungsmöglichkeiten vor Ort aufgezeigt. Hier eine Auswahl wesentlicher Maßnahmen und Beschlüsse, die dazu beitragen, Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren und auch bei uns in Ebern angewendet werden können:

- Einführung einer solaren Baupflicht für Neubauten und/oder eine Verpflichtung zur Wärmedämmung nach Passivhausstandard auszuführen.

- Selbstverpflichtung der Kommune, nachträgliche Verschattungen von Gebäude-Solaranlagen durch Neubauten oder Bepflanzungen zu untersagen.
Nachträgliche Verschattung von Solaranlagen führen dazu, dass Solarstromerträge vermindert und der Betrieb der Anlagen unwirtschaftlich werden. Kommunale Regelungen über zulässige Höhen von Gebäuden und Anpflanzungen können Solaranlagenbetreibern einen wichtigen Schutz ihrer Investition gewähren.

- Erleichterte Genehmigungen von Solaranlagen auf Häusern, die dem Denkmal- und Ensembleschutz unterliegen. In Dächer oder Fassaden integrierte PV- oder Solarthermieanlagen können auf Gebäuden, die dem Denkmal- oder Ensembleschutz unterliegen, durch Umriss, Struktur und Farbe unauffällig integriert werden.  Hier gibt es bereits viele hervorragende Beispiele und Techniken, wie Solarinstallationen sich in den übrigen Baukörper harmonisch einbinden lassen.

- Dächer kommunaler Einrichtungen  zur Installation von Solaranlagen zur Verfügung stellen. Kommunale Einrichtungen wie Verwaltungsgebäude, Schulen und Kindergärten verfügen meistens über eine große Dachflächen. Diese für die Solarenergie nicht ungenutzt zu lassen, es sollten Bürgergemeinschaftsprojekte angeregt und Einzelinvestoren unterstützt werden.

- Wichtig ist auch, dass Kommunen gesetzliche Schwierigkeiten, die sich umweltfreundlichen kommunalen Vorhaben entgegenstellen, genau analysieren und sich mit Verbesserungsvorschlägen an das Bau-, Wirtschafts- und Umweltminiterium wenden.

Dies können in einer Überarbeitung der lokalen Agenda 21 eingebracht werden. Eine solche ist auch für Ebern nötig.

Sparen rechnet sich …

Von Stadtrat Werner Freibott

Was mir dieses Jahr aufgefallen ist: Die Freiluft-Lichterbäume und die leuchtenden Dekorationen an und vor Häusern sind weniger geworden. Anscheinend schauen inzwischen viele auf ihre Stromrechnung. Auch das Autofahren macht vielen offenbar keinen Spaß mehr, bei Spritpreisen von um die 1,40 Euro.
So, wie viele von uns nun nachdenken, wie sie ihren Energieverbrauch senken können, müssen wir das auch in der Stadt tun. Heißt: Gebäude dämmen, effektive Heizungen einbauen, möglichst Energiesparlampen verwenden, prüfen, ob warmes Wasser auf die effizienteste Weise bereitgestellt wird.
Das muss nicht auf einmal geschehen, aber Zug um Zug. Die etwas höheren Investitionen rechnen sich nach kurzer Zeit. Außerdem gibt es für manche Dinge Zuschüsse.
Energie sparen nutzt nicht nur dem eigenen Geldbeutel und der Stadtkasse, sondern auch dem Klima. Drei gute Gründe, oder?