Beiträge zur Kategorie 'Soziales'

Spielplatz Check in Ebern

Die Eberner SPD wird auf Anregung von Vorstandsmitglied Barbara Hahnlein einen Spielplatz-Check der Spielplätze in Ebern angehen. Dazu hat sie bereits eine Facebook Gruppe eingerichtet, um Verbesserungen für die Spielplätze zu diskutieren.

Weitere Infos, zu ev. Treffen folgen.

Neubürgerbegrüßung im Schumacherhaus

Bürgermeister Jürgen Hennemann begrüßte am Samstagnachmittag im Hof des Schuhmacherhauses in Ebern Neubürger aus der Stadt und den Ortsteilen. Er stellte Ebern in wenigen Worten vor und forderte die “Neuen” auf sich am Gesellschaftlichen- und Vereinsleben rege zu beteiligen. — in Ebern. SPD Stadträtin Irene Jungnickl auch mit dabei.

 

Inklusion – warum wir sie brauchen oder das Ammenmärchen vom Separieren

von Barbara Hahnlein, Listenplatz 11

Der Begriff Inklusion ist in aller Munde. Die wenigsten wissen genau was damit gemeint ist, sind zunächst einmal vorsichtshalber dagegen und pflegen ihre Berührungsängste. Doch Inklusion ist gerecht und wichtig. Das Separieren von Kindern in Sondereinrichtungen, das „Aussortieren“ ist falsch! Alle Kinder haben ein Recht auf die Gemeinschaft.
Zunächst einmal bedeutet Inklusion die gleichberechtigte Teilhabe aller an allen öffentlichen und nicht öffentlichen Bereichen des Lebens! Alle, nicht behinderte, behinderte, verhaltensoriginelle und oder chronisch kranke und gesunde Menschen sollen gemeinsam zusammen leben. Von Gegnern der Inklusion wird oft in den Raum gestellt, dass „normale Kinder“ in den Schulen nicht unter den Kindern leiden sollten, die anders sind. Aber wer sagt denn eigentlich, dass Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf andere Menschen stören?
Bereits da beginnt das Vorurteil. Es gibt halt Kinder, die betreuungsintensiver sind und eine zusätzliche Betreuungskraft sowie eine ablenkungsfreie Lernumgebung brauchen. Von einer solchen Umgebung würde auch das Durchschnittskind in hohem Maß profitieren! Außerdem würde eine pädagogische Zusatzlehrkraft einer Klasse gut tun.
Oder warum sollte ein Kind mit Down Syndrom kilometerweit über Land gefahren werden, wenn es die Regelgrundschule im Heimatort besuchen kann? Die Sondereinrichtung zu unterhalten, die dieses Kind besucht, die Buskosten und Personalkosten sind ungleich höher, als wenn dieses Kind im Heimatort betreut wird.  Mit dem großen Vorteil, dass die Mitschüler Berührungsängste und Vorurteile abbauen können und das Kind weiter zum sozialen Verband seines Heimatortes gehört. Den Eltern würde zudem eine große Last genommen.
Inklusion muss sein, weil alles andere einfach nur ungerecht ist. Und Ungerechtigkeit hat in einer Demokratie wie unserer keinen Platz.
So einfach sollte es eigentlich sein. Schade, dass es noch nicht überall so ist!

Soziale Stadt: Eberner Bürger-Netz (EBN)

von Ruth Metter

Ebern braucht eine Koordination der vielen guten Angebote der Organistionen, Vereine,  Selbsthilfegruppen und ehrenamtlichen Aktivitäten im sozialen Bereich. Die Stadt als Dienstleister kann die Plattform bieten, wo Angebot und Nachfrage aufeinander treffen. Durch eine regionale Börse, die über offene Kita-Plätze informiert und über private Angebote wie Tagesmütter oder eine Oma-Opa-Vermittlung, auch für Wohnungen, Mitfahrgelegenheiten. Kurz: ein „Eberner Bürger-Netz“.

Büttenrede zum Fasching -Helau

gehalten von Jürgen Hennemann und Lützel Eber beim Stadtteiltreff Eyrichshof

 Schönen Fasching wünscht die SPD Ebern

Alaf und Helau,
lass raus die Sau.

Ich hab euch jemand mitgebracht
ach wer hätte das gedacht
viele haben schon gelacht,
was er denn für Sachen macht.

In Internet ist er ein Star
an Fans hat er ne große Schar
und auch bei Gröhling ist er zu sehn
vorm Schaufenster kann man da stehn
und es in Text und Bild betrachten
auf was er in der Stadt tut achten.

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Lützel heißt der kleine Eber
und er ist ein großer Streber
Stellt euch vor, was er grad plant
er ist der nächste Kandidat.

Eberner Wappentier, das will er werden
das wär für ihn das höchste auf Erden
Und so fragt er uns ganz schlau
was nütz euch denn ne halbe Sau
Ich bin zwar klein, aber ich bin ganz
vom Stoßzahn bis zum Eberschwanz.

Ich hab mich auch schon umgesehen
war schon viel spazieren gehen.
Ebern ist ne schöne Stadt
die auch was zu bieten hat
Viele Menschen bringen sich ein
in Organisationen und Verein.

Den Jürgen hör ich immer sag(ch)en:
Ebern ist, was wir draus machen!

Ein Beispiel hier vor Ort gefällig?
Ihr sitzt im Raum gar ganz gesellig
der Otto, der hat´s organisiert
deswegen läuft es wie geschmiert
Den Stadtteiltreff hat er angeschoben
und dafür will ich ihn heut loben.
Das kann ein Beispiel für andere sein
drum stimmt jetzt alle schnell mit ein:

Sein Motto: Wir machen keine halben Sachen
Denn: Ebern ist, was wir draus machen!

Ein weiteres Beispiel: unser Freibad
ein Problem für unsern Stadtrat
denn es kost ne Menge Geld,
will man nicht, dass es verfällt.

Man wollte dort kein Hallenbad sehen
jetzt wird es am Krankenhaus allein entstehen
Synergien kann man dort nicht nutzen,
nicht bei Heizung und beim Putzen
doch last uns jetzt was gescheites machen
Denn: Ebern ist, was wir draus machen!

Die Altstadt viele leere Häuser hat
viele Geschäfte sind schon platt
wo kommt das her, wo führt das hin?
Märkte nur in Sandhof macht keinen Sinn
zum Glück haben wir den Edeka
am alten Bahnhof, ebenda
Ein Geschäft inmitten der Stadt
geht nur, wenn es Käufer hat
drum ihr lieben Leut: im Internet nur schauen
und auf die heimischen Geschäfte vertraun
Kauf bei Finzel, Dietz und andren eure Sachen:
Denn: Ebern ist, was wir draus machen!

Was ist bloß los, es geht ganz rund
viele Häuser sind ganz bunt
in Schaufenstern sind Bilder drin
die Kommunalwahl kommt mir in den Sinn
Ja eine Wahl, die steht wohl an
da sieht man an Laternen Frau und Mann
Viele Kandidaten treten an zur Wahl
für Stadtrat, Kreistag, die Auswahl ist Phänomenal
alles Leute, die wollen was machen:
Ebern ist, was wir draus machen!

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Krankenhaus eine Gemeinshaftsaufgabe - Freundeskreis Ebern sinnvoll

Das Vorbild ist Hofheim: Dort gibt es schon so einen Förder- beziehungsweise Unterstützerkreis für das Krankenhaus, wie ihn Jürgen Hennemann für das Eberner Haus ins Leben rufen möchte. Der SPD-Kreisrat gehört dem Verwaltungsrat der Haßberg-Kliniken an und befasst sich schon länger mit dem Thema. Die Idee sei im vergangenen Sommer gereift, sagt er. „Wir brauchen eine breite Unterstützung für unser Krankenhaus, sowohl bei den gewählten Kommunalpolitikern als auch in der Bevölkerung.“ Das „Haus Ebern“ der Haßbergkliniken sei wichtig für die Nahversorgung der älter werdenden Bevölkerung im nordöstlichen Landkreis.

Erstmals verkündet hat Hennemann die Idee im vergangenen September, als er als Bürgermeisterkandidat nominiert wurde. Doch dann geschah nichts, „weil ich das Thema aus dem Kommunalwahlkampf heraushalten möchte“, wie Hennemann sagt. Doch er will auch deutlich machen, dass ihm das Krankenhaus am Herzen liegt. „Es geht nicht um Personen, die sich profilieren, sondern um die Sache“, beteuert Hennemann. Zu einem Unterstützerkreis werden alle parteiübergreifend gebraucht. Nach der Kommunalwahl will er zu einer Informations- und später zu einer Gründungsveranstaltung einladen, und zwar breit: Alle Stadt-, Gemeinde- und Kreisräte der Umgebung, aber auch die Kandidaten für Stadt- und Gemeinderäte, Ärzte und Pflegepersonal des Hauses Ebern, die Hausärzte, die Krankenkassen und Interessierte. „Jeder kann mitmachen und unser Krankenhaus stärken.“ Als Berater hat er seinen Kreistagskollegen Dr. Alfred Hahn gewonnen, selbst Allgemeinarzt und Vorsitzender des Förder- und Unterstützerkreises (Fuks) Hofheim. „In Ebern wird es Zeit, dass gezeigt wird, dass die Bürger und Verantwortlichen in der Politik hinter ihrem Krankenhaus stehen. Gut, dass Jürgen Hennemann das in die Hand nimmt.“, lobt Dr. Hahn seinen Kollegen.

„Es ist unverzichtbar für Ebern“, sagt Hennemann über das Krankenhaus, das zwar nicht die ganze Bandbreite medizinischer Behandlung bieten kann, aber zum Beispiel mit seiner anerkannt guten Chirurgie und der Ambulanz in vielen Fällen erste Anlaufstelle ist. Das Konzept der Belegärzte, die dort operieren und auf das Personal und die Infrastruktur des Krankenhauses zurückgreifen können, hält Hennemann für wichtig, ausbaufähig und zukunftsweisend. „Das Personal der Haßbergkliniken Ebern und die Ärzte haben eine guten Ruf. Das Haus Ebern läuft derzeit wirtschaftlich zudem noch besser als Haßfurt.“ Auch ist er überzeugt, dass das Haus sich künftigen Entwicklungen ausgezeichnet anpassen kann, „wenn man es nur lässt“. Eine älter werdende Bevölkerung brauche neue Versorgungsmöglichkeiten für den Notfall. Auch an Angebote im Bereich der Pflege müsse gedacht werden, so Hennemann.

Auflagen und Restriktionen machen vor allem die Landes- und Bundespolitik, meint Hennemann, der auch Mitglied im Verwaltungsrat der Audi-BKK ist. „Dort bekommen wir ja mit, wie nur über Kosten und Leistungen diskutiert wird. Wir brauchen deshalb eine Lobby, die auch den Wert eines lokalen Krankenhauses aufzeigen kann – nämlich, was eine gute Versorgung vor Ort langfristig spart.“ Eine Lobby in und für die Eberner Bevölkerung, aber auch gegenüber den Bundes- und Landespolitikern. Eine kleine Spitze kann sich Hennemann freilich nicht verkneifen: Er verstehe nicht, sagt er, warum der amtierende Bürgermeister einen solchen Förder- und Unterstützerkreis nicht schon längst gebildet habe. „Ich würde es als Bürgermeister als meine Aufgabe sehen, das Krankenhaus zu stärken und in der Bevölkerung noch stärker zu verankern.“

Ewachsenenbildung ganzheitlich - Besuch bei der VHS

Die SPD Stadtratskandidaten waren zusammen mit Bürgermeisterkandidat Jürgen Hennemann bei der VHS in Ebern zum Fachgespräch zur Erwachsenenbildung. Besprochen wurde die Idee Kino im Saal der VHS, die Finanzierung und Zukunft der VHS und das Thema Asylbewerber.

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Dabei wurden die Räume besichtigt, das umfangreiche durch Angebot die VHS vorgestellt und vor allem über die Probleme in der Erwachsenenbildung gesprochen. Es sei sehr gut, das der VHS Ebern das gesamte Gebäude der ehemaligen Akademie von der Stadt zur Verfügung stehe, dafür sein man sehr dankbar, bringt Geschäftsführerin der VHS, Irmgard Ruhhammer zum Ausdruck. Allerdings gebe es auch ein paar Probleme: Die Unterhaltskosten, Strom und Heizung seien relativ hoch, was an der geringen Isolierung liege. „Dazu können wir aber nichts, wir sparen wo es geht und drehen die Heizungen zurück“, berichtete Ruhhammer. „Hier muss unbedingt was unternommen werden, Kosten zu vermeiden“, erklärte Theo Lerche, der vom Fach ist. Auch sei leider der große Saal wegen schlechter Akustik kaum zu nutzen. Walter Ullrich wüsste schon eine zusätzliche Nutzung für den Raum: „Der eignet sich hervorragend für ein Kino und für Konzerte.“ Dafür müsste eine Verdunklung eingebaut und Maßnahmen zur Verbesserung der Akustik ergriffen werden. Das sei aber machbar. Dafür wollen sich die SPD Kandidaten einsetzen.

Idee Kino
Wieder ein Kino in Ebern zu haben, werde oft auch der Bevölkerung angesprochen, hier sei es machbar, bringt Jürgen Hennemann ein. „Unter dem Dach der VHS, im doppelten Sinne.“ Irene Jungnickl schlug zudem noch vor, den Flügel der Stadt und VHS in den Saal zu stellen. Da wäre er besser aufgehoben als im „Abstellraum im Schumacherhaus“ oder in der Mittelschule auf der Bühne und könnte gut genutzt werden, so Jungnickl.

Weiter wurde die Zukunft der Erwachsenenbildung und VHS, in Bezug auf Zusammenarbeit zwischen Stadt und VHS und die Finanzierung diskutiert.

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Kindergartenfinanzierung passt nicht

Die Finanzierungssituation der Kindergärten freier Träger der Wohlfahrtspflege macht den ehrenamtlich geführten Trägervereinen Kummer, das konnten die SPD Stadträte um Fraktionsvorsitzenden Jürgen Hennemann aus erster Hand erfahren.
Der Aufwand wird nach den neuen Buchungsmöglichkeiten und der erst verspätet gezahlten Finanzierung nach dem bayerischen gesetzlichen  Vorschriften immer schwieriger und stellt die Trägervereine vor ernsthafte finanzielle Probleme. Sie müssen die Personal- und Sachkosten bis zu einem Jahr vorstrecken, was kleinen Vereinen, ohne Rücklagen, ins Straucheln kommen lässt.
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Ebern voranbringen!

Ebern bietet in vielen Bereichen eine gute Grundversorgung. Beispiel Bildung: Grund- und Mittelschule, Realschule und Gymnasium, schulvorbereitende Einrichtung, Förderschule sind vorhanden. Die Kindergärten leisten gute Arbeit und drei Kinderkrippen sind gut belegt. Für Erwachsene gibt es die VHS. Sogar eine Schreinermeisterschule ist angesiedelt.
Trotzdem: Ebern bietet nicht mehr alles. Das Amtsgericht ist abgezogen. Das Forstamt ist weg. Das Landratsamt erhält immerhin noch die Kfz-Zulassung aufrecht.
Aber das reicht nicht. Wir brauchen zum Beispiel regelmäßige Sprechzeiten des Landratsamts hier in Ebern. Warum sollte es nicht möglich sein, im Ämtergebäude ein Bürgerbüro des Landratsamts einzurichten? Das würde den Einwohnern nicht nur von Ebern, sondern vom gesamten Weisach- und Baunachgrund manchen Weg nach Haßfurt ersparen. Die Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind ohnehin nicht optimal.
Auch das Krankenhaus in Ebern sollte weiter gestärkt werden, damit nicht ein reines „Bettenhaus“ übrig bleibt. Gut wären zumindest Sprechstunden eines Kinderarztes.
In den vergangenen Jahren sind die Ganztagsschulangebote ausgebaut worden. Als Ergänzung muss der offene Treff ausgebaut werden.  Das Konzept von Jugendtreffleiter Toni Michels hat sich seit über 25 Jahren bewährt. Ebern als die zentrale Schulstadt im nordöstlichen Landkreis trägt hier auch eine Verantwortung. Es geht nicht darum, den Dörfern die Jugendlichen wegzunehmen, sondern darum, eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Ebern als Mittelzentrum hat da mehr Möglichkeiten.
Nicht nur für Jugendliche, übrigens. Sondern für alle Generationen. Und nicht nur im „offenen Treff“, sondern vor allem in den Vereinen und Gemeinschaften. Hier sollte die Stadt Rahmenbedingungen schaffen,  Kooperation ist hier das Zauberwort. Warum soll ein Verein seine Räume nicht auch anderen zur Verfügung stellen? Weil es dann um solche Dinge wie Haftung, Saubermachen und so was geht? Hier könnte die Stadt vermitteln und Regelungen schaffen.
Auch die Kultur muss stärker gefördert werden. Was VHS, Vereine und andere Veranstalter leisten, ist toll. Was gut läuft, braucht auch keine Unterstützung. Aber manchmal müssen Dinge auch angeschoben werden.
Natürlich kostet alles Geld. Da muss der städtische Haushaltsplan gut durchleuchtet werden. Da muss  man auch mal unkonventionelle Wege gehen. Es gibt viele, die bereit sind, sinnvolle Projekte zu unterstützen, wenn sie die Gewissheit haben, dass ein verlässlicher Partner dahinter steht. Dieser  Partner sollte die Stadt sein.

Ausstellungseröffnung 150 Jahre SPD

Die Eröffnung der Ausstellung 150 Jahre SPD in Ebern im Ossarium an der Stadtbücherei wurde am Sonntag um 11.00 Uhr mit einem Vortrag von Ludwig Leisentritt, Zeil über die Anfänge der SPD im oberen Haßgau, zu einer Geschichtslehrstunde.

Sehr interessant, wie versucht wurde, auch besonders auf dem Land, von Adligen und Obrigkeit die Sozialdemokraten zu behindern, die Bürger einzuschüchtern und somit Demokratisierung zu verhindern. Doch das Gute hat sich durchgesetzt. Die SPD gibt es seit 150 Jahren.

Die Ausstellung ist noch zu sehen bis 19. Juli.