Beiträge zur Kategorie 'Tourismus'

Strasser Radler in Ebern

Bürgermeister Jürgen Hennemann unter oder vor “seinem Ortsschild”. Wo er, mit den Strasser Radlern und denen vom Radclub Ebern, die angekommenen Strasser Radler begrüßt. Klar, dass man sich zu einem “Beweisfoto” stellt. Elf Radler aus der Partnerstadt Strass im Zillertal waren seit Montag unterwegs nach Ebern und haben 466 Kilometer mit gefühlten 2000 Höhenmetern (so einer der Radler) überwunden. 61,2 Jahre betrug das Durchschnittsalter der Radler, wobei der älteste Biker 72 war.

Unser Bürgermeister war den Strassern bis Kemmern entgegen geradelt und hat sie bis nach Ebern begleitet. “Eine tolle Geste”, fand der Teamchef der Strasser Fahrradfahrer, Hans Pfandler (vorne links). Ich habe den Besuch von Eberns Partnergemeinde Strass für die Neue Presse Coburg begleitet.

Was wir für Ebern wollen:

von Gabi Pfeufer, Listenplatz 10 und Marko Hager, Listenplatz 19

Wirtschaft, Handel, Gewerbe, Arbeitsplätze
• Wir setzen uns ein für den Erhalt und Ausbau des Krankenhauses in Ebern. Dazu gehört auch eine Ausweitung des Facharztangebots, z. B. regelmäßige Kinderarzt-Sprechstunden.
• Wir wollen den Tourismus fördern durch eine bessere Außendarstellung und Vernetzung der Angebote, auch über die Stadt- und Kreisgrenzen hinaus. Der „Deutsche Burgenwinkel“ ist hier ein Ansatzpunkt. Wir müssen die Anbindung an den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg genauso nutzen wie die Nähe zu Sehenswürdigkeiten wie Bamberg, Coburg, Vierzehnheiligen.
• Einzelhandel, Handwerk und Unternehmen brauchen in der Stadtverwaltung Ansprechpartner, die ihre Sorgen und Anregungen ernst nehmen.
• Gute (Aus-)Bildung ist eine wesentliche Voraussetzung für qualifizierte Arbeitsplätze. Die Stadt muss alle diesbezüglichen Anstrengungen der Betriebe unterstützen, wo sie kann.

Köpfe in den Fenstern – Köpfe für die Fenster!

Eberns Schaufenster sind wieder bunt: Alle Gruppierungen, die für den Stadtrat kandidieren, haben eins oder mehrere belegt. Auch an den Fassaden prangen Transparente.
Und nach der Wahl? Finden wir in den Fenstern die alte Tristesse. Unser altes Städtchen hat zwar noch einen Marktplatz, aber da findet kaum noch Handel statt. Vom Finzel abgesehen. Und dass es ein solches Geschäft in der Stadt noch gibt, dafür sollten wir dankbar sein und es unterstützen, durch Einkauf in Ebern.
Doch was machen wir aus unserer guten Stube, dem Marktplatz? Für wen oder welche Geschäfte könnte es attraktiv sein, sich in den leerstehenden Läden niederzulassen? Welche Kunden könnte man nach Ebern locken? Ausflügler? Leute, die mit dem VGN-Ticket kommen, um hier zu wandern oder die Gegend zu erkunden?  Dafür braucht es Anschlusslinien und Hinweise, wo es was gibt.
Wer mit Ebernern spricht, hört so viele Ideen, wie: Begrünung am Marktplatz, Außenbestuhlung der Gastronomie. Diese Ideen gilt es anzuzapfen, abzuwägen, und auch die scheinbar spinnerten Vorschläge zu prüfen. In jedes Haus ein Künstler? Ja, warum denn nicht?! So ein Künstler-Marktplatz würde Besucher locken. Die Kunstmeile der TWG Ebern vor Jahren hat es gezeigt.
Solche Ideen gibt es bestimmt mehr. Wir brauchen nur einen Bürgermeister, der bereit ist, die Bürger zu beteiligen, den Leuten zuzuhören, Anregungen aufzunehmen und das Machbare dann auch umzusetzen.

Gemeinsam in der Region

von Karin Kaiser, Listenplatz 7

Nur gemeinsam geht es, im geschäftlichen und privaten Bereich, das ist mir als Geschäftsfrau immer vor Augen. Und man muss sich immer nach Neuem umsehen, neue Projekte angehen. Das ist für ein Bestehen in der Wirtschaft und zur Weiterentwicklung der Region ganz wichtig. Deswegen finde ich die Initative der SPD-Bürgermeister und -Kandidaten wichtig und richtig: Weg vom Kirchturmdenken – hin zu einer Zusammenarbeit in der Region, auch um an Fördermittel der EU zu kommen. Ein Alleinstellungsmerkmal kann hier die bezirks- und länderübergreifende Zusammenarbeit sein.

Radweg Ebern - Jesserndorf - leidige Lücken!

Ein paar Klarstellungen und Hintergründe zur Debatte um den Radweg:

1 Marko Hager erinnert in der Jesserndorfer Bürgerversammlung am 24. Juli 2013 an eine vier Jahre alte Forderung: „Wir brauchen einen Radweg nach Ebern – nicht nur für die Jesserndorfer, sondern auch für alle, die Jesserndorf und seine Gastwirtschaften besuchen wollen.“

2 Varianten in der Diskussion: Marko Hager schlägt vor, für den „Preppachtal-Radweg“ weitgehend vorhandene Feldwege zu  nutzen und nur Lücken zu schließen: Eine bei Gemünd, eine zwischen der Gemünder Mühle und der Pöppelsmühle. Ein paar einfache Brücken über den Bach, ein paar Meter Weg – das wäre die günstigste Variante. Die Grundstücksbesitzer müssen mitspielen, aber ein Großteil dieser Strecke verläuft auf öffentlichen Wegen oder Grundstücken, die der Stadt gehören.

3 Die CSU entdeckt das Thema und will gleich eine große Lösung: einen Radweg entlang der Staatsstraße. Der scheinbare Vorteil: Entlang der Staatsstraße muss der Freistaat bauen (und den Großteil bezahlen), und es könnte gleich die ganze Strecke von Ebern bis Zeil mit einem parallel verlaufenden Radweg versehen werden. Allerdings müssten sich die Städte und Gemeinden, durch deren Gebiet der Weg läuft, an den Kosten beteiligen. Für die Stadt würde sich der Kostenanteil auf rund 400.000 Euro belaufen.

4 Der Stadtrat fasst in seiner Sitzung am 26. September 2014 mit großer Mehrheit einen Grundsatzbeschluss, dass er einen Geh- und Radweg entlang der Staatsstraße nach Zeil will. Der weitere Geschäftsgang: Die Stadt beantragt diesen Weg beim Straßenbauamt. Das schaut, ob und wann der Weg in das eigene Straßenbauprogramm passt. Und ob eine Radwegverbindung auf dieser Strecke überhaupt benötigt wird. Denn die Verbindung Ebern-Maintal wird schon über Kirchlauter und Breitbrunn ausgebaut (entlang der Staatsstraße). Radfahrer ab Ebern können auch die landschaftlich schöne Strecke über Fischbach, Brünn, Bischwind, Hohnhausen und Königsberg auf wenig befahrenen Ortsverbindungsstraßen nutzen.

5 Im Stadtrat stimmen Jürgen Hennemann und Werner Riegel (SPD) sowie der Jesserndorfer Stadtrat Otmar Schmitt (CSU) gegen den Radweg entlang der Staatsstraße. „Ebern wird bei dem Vorhaben trotzdem mit 400.000 Euro zur Kasse gebeten“, erläutert Werner Riegel. „Ein Radweg, und den wollen alle, auf vorhandenen Wegen wäre mit Sicherheit günstiger zu haben. Man sollte sich mal gedanklich vorstellen, wie der Radweg durch die Herrenbirke nach Gemünd und den Grund hinauf Richtung Hofstetten entlang der Staatsstraße verlaufen sollte. Ich denke hier an die landwirtschaftlichen Flächen, die dafür benötigt werden. Landschaftsstrukturen werden unnötig zerstört.“ Abgesehen davon würde bei dieser Variante Jesserndorf buchstäblich links liegen bleiben – der einzige Ort übrigens, wo man sich unterwegs verpflegen könnte.

Veranstaltung mit OB Starke, Bamberg

Auf gute Nachbarschaft!
Gemeinsam voran in der Region Diskussion mit
Oberbürgermeister Andreas Starke (Bamberg),
Bernhard Ruß, Bürgermeister (Sand) und Landratskandidat der SPD
und Jürgen Hennemann, Bürgermeisterkandidat der SPD in Ebern
am Mittwoch, 29. Januar 2014, 19.30 Uhr, Gasthof Gall

Wiedereinführung des EBN Auto-Kennzeichen

Her mit dem EBN-Kennzeichen!
Jürgen Hennemann hat als Kreisrat den Antrag an den Kreistag, das EBN Kennzeichen wieder zuzulassen, am Donnerstag Abend eingereicht. Der Landrat wollte keine Entscheidung in eigener Zuständigkeit treffen, obwohl das die Regierung so vorsieht.  Jetzt kommt das Thema auf die Tagesordung der Kreisgremien. Wir hoffen auf die notwendige Unterstützung.

In vielen Nachbarkreisen sind die alten Auto-Kennzeichen wieder zugelassen. Die Landräte haben die Entscheidugn getroffen, nachdem ihnen die Möglcihkeit gegeben wurde. NEC in Coburg, STE in Lichtenfels, GEO in Schweinfurt, KÖN in Rhön-Grabfeld, fehlt nur noch EBN in den Haßbergen.

Die Entscheidungsfreiheit sollten den Bürgern gelassen werden, als Wunschkennzeichen das Altkennzeichen EBN auswählen zu können.

Antrag für EBN eingereicht    www.mainpost.de

Die Eberner machen Nägel mit Köpfen. Die Stadt- und Kreisräte Sebastian Stastny und Jürgen Hennemann haben am späten Donnerstagabend im Anschluss an eine Sitzung des Stadtrates Ebern gemeinsam einen Antrag

Schöne Aussicht aus dem Rathaushof wieder ermöglichen! SPD Ebern schlägt Lösung vor.


Die SPD Stadtratsfraktion und der Vorstand der SPD Ebern möchten sich mit einem konstuktiven Lösungsvorschlag in die intensiv geführte Debatte um den Neubau an der Stadtmauer hinter dem Rathaushof einbringen erläutert SPD Fraktionsvorsitzender im Eberner Stadtrat.

So intensiv habe sich Ebern schon lange nicht mehr aufgeregt, Stellt Jürgen Hennemann fest. Mit Recht: Der Blick aus dem Rathaushof auf das Käppele und die Baunachaue ist weg. Stattdessen ein Hausdach: Rot, groß, wie eine Mauer. Warum, fragen sich alle, warum wurde das erlaubt? Oder: Wer hat das erlaubt?

Klar scheint zu sein: Der Bauausschuss hat zugestimmt, konnte aber davon ausgehen, dass das Dach bei weitem nicht so hoch werden würde, wie es jetzt ist. Dann, heißt es, wurde beim Bau vom genehmigten Plan erheblich abgewichen. Es wurde höher und größer gebaut als vorgesehen.

Brunhilde Giegold, die im Bauausschuss schon mit manchem Bauvorhaben beschäftigt war findet es ein Unding, wenn gegen einen genehmigten Bebauungsplan wissentlich verstoßen werde. „Denn aus versehen kann das wohl nicht passieren. Dies ist ein Affront gegen all diejenigen, die einen Plan einreichen und dann auch noch so bauen, wie es genehmigt ist“, so Brunhilde Giegold. Oft würde es mit Unmut zur Kenntnis genommen, z.B. die Firstrichtung nicht drehen zu dürfen, oder keinen höheren Kniestock als erlaubt bauen zu dürfen. Wenn man aber absichtlich ein Bußgeld in Kauf nähme, da ein eine Aufforderung zum Rückbau oder Abriss vom Landratsamt sowieso nicht kommen würde, sei das ein starkes Stück und nicht zu tolerieren.

Es muss geklärt werden und auch geahndet werden, wer dafür verantwortlich ist, dass die Vorgaben nicht eingehalten worden seien. Zukünftig seien hier mehr Kontrollen der Bauausführung bzw. der Umsetzung der Planung notwendig. „Da muss halt das Bauamt auch mal ein Schnürgerüst zur Abnahme erstellen lassen“, fordert Stadträtin Irene Jungnickl, wenn man nach den Plänen nicht die Ausmaße des Bauvorhabens und Wirkung in der Umgebung erkennen könne.

Rückbau oder Abreißen sei aber wohl nicht zuzumuten. Eine Strafe wird es wohl geben wegen der Verstöße, aber das bringt die freie Sicht auch nicht wieder. „Egal, wer schuld ist, an einen behördlich verordneten Rückbau glauben wir nicht“, sagt Jürgen Hennemann.

 

Wenig Verständnis hätten die Eberner für den Hinweis des Bürgermeisters, doch in den ersten Stock des Rathauses zu gehen, um die Aussicht zu genießen. „Eine solche Aussage ist unbedacht und führt nur zu mehr Aufregung“, schimpft Jürgen Hennemann. Sie zeuge nicht von dem notwendigen Fingerspitzengefühl, das man als Bürgermeister in solchen Situationen braucht, so Hennemann. Die Probleme müssten angegangen werden und Lösungen gefunden werden.

Die SPD Fraktion des Stadtrates schlägt deshalb eine Lösung vor, die Stadtmauer im Rathaushof wenigstens teilweise historisierend zu erhöhen und mit Wehrgang zu versehen. Damit könnte eine Höhe erreicht werden, die den Blick aus dem Rathaushof auf den Baunachgrund und darüber hinaus wieder umfassend ermöglicht. Durch einen Aufgang im Rathaushof könnte man auf das Stück Wehrgang gelangen. Das Geld einer Strafe für Verstöße gegen die Bauvorschriften, könnte für unser Vorhaben verwendet werden, schlägt Walter Ullrich stellvertretender SPD Vorsitzender, vor. Auch wäre es möglich das Bauvorhaben in Schritten und in Eigenregie vom Bauhof auszuführen.

Bei Festen im Rahaushof würde dieser Nachbau eine schönere Kulisse als das Hausdach darstellen und zusätzliche Platzkapazitäten schaffen. „Hier kann eine kleine Tribüne für die Zuschauer, zum Beispiel beim Altstadtfest, entstehen“, bringt Stadträtin Irene Jungnickl ein.

Dieser Vorschlag sei ernst gemeint, bekräftigt Jürgen Hennemann, könnte dadurch doch auch eine Attraktion in der Stadt für Touristen geschaffen werden. Für die Planung und Erstellung müssten, nach Auffassung der SPD, Spezialisten und Sachverständige, wie der Burgenforscher Zeune und der Kreisheimatpfleger Lipp herangezogen werden. Was leider bei Projekten und Vorhaben der Stadt zu wenig passiere.

Einen entsprechenden Antrag will die SPD Stadtratsfraktion in die nächste Stadtratssitzung einbringen, um das Thema ernsthaft zu diskutieren und eine für alle Bürger akzeptable Lösung zu finden, erläutert Jürgen Hennemann. „Eine Aussicht ohne Abriss ist möglich“.

Ebern im Nürnberger Verkehrsverbund

VGN: Die Bahnlinie nach Ebern gehört ab 1. Januar auch zum Tarifgebiet des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN). Damit lassen sich  ab Ebern Angebote des VGN nutzen, zum Beispiel für einen  Ausflug zur fränkischen Seenplatte.

Schöne Aussicht ermöglichen!

von Stadtrat Jürgen Hennemann

So intensiv hat sich Ebern schon lange nicht mehr aufgeregt: Der Blick aus dem Rathaushof auf das Käppele und die Baunachaue ist weg. Stattdessen ein Hausdach: Rot, groß, wie eine Mauer. Warum, fragen sich alle, warum wurde das erlaubt? Oder: Wer hat das erlaubt? Klar scheint zu sein: Der Bauaussschuss hat zugestimmt, konnte aber davon ausgehen, dass das Dach bei weitem nicht so hoch werden würde, wie es jetzt ist. Dann, heißt es, wurde beim Bau vom genehmigten Plan erheblich abgewichen. Es wurde höher und größer gebaut als vorgesehen. Rückbau oder Abreißen sei aber nicht zuzumuten. Eine Strafe wird es wohl geben wegen der Verstöße, aber das bringt die freie Sicht auch nicht wieder.
Wenig Verständnis hatten die Eberner für den Hinweis des Bürgermeisters, doch in den ersten Stock des Rathauses zu gehen, um die Aussicht zu genießen.
Die SPD Fraktion des Stadtrates schlägt deshalb eine Lösung vor, die Stadtmauer im Rathaushof wenigstens teilweise historisierend zu erhöhen und mit Wehrgang zu versehen.Wehrgang Rotenburg o.d.T.

Damit könnte eine Höhe erreicht werden, die den Blick aus dem Rathaushof auf den Baunachgrund und darüber hinaus wieder umfassend ermöglicht. Durch einen Aufgang im Rathaushof könnte man auf das Stück Wehrgang gelangen. Bei Festen im Rahaushof würde dieser Nachbau eine schönere Kulisse als das Hausdach darstellen und zusäztliche Platzkapazitäten schaffen. Dieser Vorschlag ist ernst gemeint, könnte dadurch doch auch eine Attraktion in der Stadt für Touristen geschaffen werden. Für die Planung und Erstellung müssten Spezialisten und Sachverständige, wie der Burgenforscher Zeune und der Kreisheimatpfleger Lipp herangezogen werden.
Einen entsprechenden Antrag wollen wir in die Stadtratsitzung einbringen, um das Thema ernsthaft zu diskutieren und eine für alle Bürger akzeptable Lösung zu finden. Eine Aussicht ohne Abriss ist möglich.